Melanie Gödeke, Fagus-GreCon

Melanie Gödeke

Melanie Gödeke

Leiterin der Personalabteilung bei Fagus-GreCon.

„Werden Ihre Anforderungen auch von uns erfüllt?“

Melanie Gödeke leitet die Personalabteilung bei Fagus-GreCon in Alfeld. Sie rät allen Bewerbenden während des Vorstellungsgesprächs ein Gefühl für die Unternehmenskultur zu bekommen und gleichzeitig zu reflektieren, ob die eigenen Werte dazu passen. Man sollte klar seine Erwartungshaltung für eine gute Zusammenarbeit ansprechen. Nur so erhalte man eine Orientierung dazu, ob die eigenen Anforderungen auch vom Arbeitgeber erfüllt werden. Arbeitsmöglichkeiten für Ingenieure und Ingenieurinnen gibt es bei Fagus-GreCon in Hülle und Fülle: Sowohl im Vertrieb, im Qualitätsmanagement, als auch in der Forschung und Entwicklung, der Konstruktion, dem Kundendienst und im Fertigungsbereich, berichtet Melanie Gödeke in dieser neuen Folge von Skill-Thrill.

Melanie Gödeke
Melanie Gödeke ist Leiterin der Personalabteilung bei Fagus-GreCon. Foto Jürgen Bartels
Das Fagus-GreCon Werk in Alfeld an der Leine. Foto Jürgen Bartels
Das Fagus-GreCon Werk in Alfeld an der Leine. Foto Jürgen Bartels

Wir sind ein innovatives Familienunternehmen. Zu uns passen Kandidat*innen, die entscheidungsfreudig sind und Lust an persönlicher und fachlicher Weiterentwicklung haben. Viele unserer Aufgaben lösen wir gemeinsam als Team – daher sollte sowohl eine Teamfähigkeit als auch eine Offenheit für neue Ideen vorhanden sein.

Wie schauen uns zunächst immer den allgemeinen Werdegang an und prüfen dann, ob dieser zu unserem Suchprofil passt. Besonders, wenn es in eine ganz andere Richtung als im bisherigen Berufsleben gehen soll, ist es für uns immer hilfreich, wenn wir der Bewerbung entnehmen können, warum man gerne für- und mit Fagus-GreCon arbeiten möchte und warum man sich den jeweiligen Bereich interessiert.

Beschäftigen Sie sich vor dem Gespräch mit dem Unternehmen. Informieren Sie sich über die Produkte und die Werte des Unternehmens. Versuchen Sie, während des Gesprächs ein Gefühl für die Unternehmenskultur zu bekommen und schauen Sie, ob Ihre Werte zu den Unternehmenswerten passen. Sprechen Sie auch klar Ihre Erwartungshaltung für eine gute Zusammenarbeit aus, damit Sie eine Orientierung bekommen, ob auch Ihre Anforderungen an einen Arbeitgeber erfüllt werden.
Meine Bitte an Sie: Reflektieren Sie das Gespräch im Nachgang und prüfen Sie für sich, ob Sie sich gut aufgehoben gefühlt haben.

Es wäre wirklich schade, wenn man unvorbereitet zu einem Interview erscheint, keine Fragen stellt und eher wortkarg ist. Mit einer guten Vorbereitung und einem angemessenen Gesprächsanteil erweckt man i.d.R. immer das Interesse des Gegenübers. Sie sollten dabei jedoch authentisch bleiben und Unklarheiten während des Gespräches immer direkt ansprechen, damit Sie ein realistisches Bild vom Unternehmen und der jeweiligen Stelle erhalten.

Aufgrund unserer umfangreichen Bereiche im Brandschutz, der Messtechnik und im Schuhleistenbereich bieten sich bei uns vielfältige Möglichkeiten für Ingenieure. Sowohl im Vertrieb, im Qualitätsmanagement als auch in der Forschung und Entwicklung, der Konstruktion, dem Kundendienst oder aber auch im Fertigungsbereich sind Ingenieure mit verschiedensten Ausrichtungen erfolgreich für uns im Einsatz. Durch unsere Internationalität bieten sich hier auch immer wieder Möglichkeiten für Auslandseinsätze.

Wir sind ein eigentümergeführtes Familienunternehmen und Marktführer in unserer Branche. Mitarbeiterorientierung, Familienfreundlichkeit und Innovationsgeist sind nicht nur leere Worte in unserem Unternehmen. Bei uns hat man die Möglichkeit, sich auszuprobieren, Entscheidungen zu treffen und in einem innovativen, internationalen Umfeld mit spannenden Produkten zu arbeiten. Wir haben nicht nur eine außergewöhnliche Unternehmenskultur, sondern durch das Weltkulturerbe auch eine außergewöhnliche Arbeitsstätte. Durch unser umfangreiches Onboardingprogramm stellen wir sicher, dass jede*r neue Mitarbeitende während der Einarbeitung gut begleitet in das Team und die Aufgabenbereiche integriert wird.

Unsere mitarbeiterorientierte Personalstrategie ist dabei bereits seit Firmengründung Voraussetzung für unseren Erfolg. Wie sagte schon der Gründer Carl Benscheidt 1911 sehr vorausschauend: „Unser Reichtum sind nicht unsere Maschinen, noch ein Bankkonto, sondern das Wissen, das Können und die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter.“

Mit den Schuhleisten fing alles bei Fagus an. Foto Jürgen Bartels
Sie arbeiten gerne bei Fagus-GreCon in der Fertigung (v.l.) Thorben Kurbgeweit, Alexander Heinz, Diana Grote, Frederike Kelpe und Ingo Herrmann. Foto Jürgen Bartels

Mike Galicija, enercity AG

Dr. Mike Galicija

Leiter der Personalabteilung bei enercity

„Verstellen Sie sich nicht und bleiben Sie authentisch“

 

Die enercity AG mit Sitz in Hannover ist ein Anbieter von nachhaltigen und intelligenten Energielösungen. Der Konzern zählt mit einem Umsatz von rund
3,7 Milliarden Euro und rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands (Stand 2020). Das Unternehmen versorgt rund eine Million Menschen mit Strom, Wärme, Erdgas und Trinkwasser. Darüber hinaus bietet enercity energienahe Services rund um Elektromobilität, Energieeffizienz, dezentrale Kundenlösungen, Telekommunikation und smarte Infrastruktur. Motivation von enercity ist es, die Lebensqualität seiner Kundinnen und Kunden zu verbessern.

Dr. Mike Galicija ist Personalchef bei enercity.
Stadtbild Hannover enercity
enercity fühlt sich der Niedersächsischen Landeshauptstadt auf besondere Weise verbunden. Fotos: enercity

Natürlich sind die fachlichen Anforderungen häufig eine Grundvoraussetzung und wichtig. Viel wichtiger ist uns jedoch, dass das Mindset zu uns passt. Ideale Bewerberinnen und Bewerber sollten unternehmerisch denken, Verantwortung übernehmen und sich mit Spaß an Herausforderungen proaktiv in unseren Wandel einbringen können.

Bei Azubis, Dualen Studierenden, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Werkstudierenden lässt sich häufig noch nicht viel aus dem bisherigen beruflichen Werdegang herauslesen. Deshalb versuchen wir herauszufinden, wer hinter der Person steckt: Haben die Kandidatinnen und Kandidaten für ihren Sportverein eine Website gebaut? Waren sie im Fachschaftsrat des Studiengangs aktiv? Oder haben sie bereits als Kellner Durchhaltevermögen bewiesen? Bei Fach- und Führungskräften ist uns neben der bisherigen beruflichen Erfahrung und dem passenden Mindset die Motivation für enercity zu arbeiten besonders wichtig.

Durch Ihre Bewerbung und das Interview wollen wir die Chance nutzen, Sie so gut wie möglich kennenzulernen. Stellen Sie uns einen kompakten, antichronologischen Lebenslauf zur Verfügung, der die wichtigsten Meilensteine Ihres Lebens enthält. An diesem orientieren wir uns gerne im Gespräch. Überlegen Sie sich, welche Aspekte für Sie bei der Wahl Ihres Arbeitgebers wichtig sind und sprechen Sie diese an. Uns ist es wichtig, dass Sie sich einen Eindruck von uns, dem Team und den Aufgaben verschaffen können. Zeigen Sie, was Sie können und worin Ihre Stärken liegen – am besten anhand von praktischen Beispielen aus Ihrer beruflichen Vergangenheit. Scheuen Sie sich nicht, gerne etwas mehr und tiefgründiger über sich zu erzählen. Das hilft nicht nur Ihnen, sondern auch uns.

Gehen Sie nicht unvorbereitet in das Gespräch, sondern machen Sie sich vorher Gedanken: Welche Fragen könnten auf mich zukommen? Welche möglichen Antworten kann ich geben, die mich am besten beschreiben und welche Beispiele kann ich nennen? Haben Sie keine Angst bei einer Frage, die Sie nicht verstanden haben, nochmal nachzufragen und bitten Sie gegebenenfalls um einen Moment Bedenkzeit. Zeigen Sie uns gerne, dass Sie sich mit enercity als Unternehmen und Arbeitgeber auseinandergesetzt haben und stellen Sie uns Ihre Fragen – das zeigt Interesse. Aber das Wichtigste: Verstellen Sie sich nicht und bleiben Sie authentisch, denn nur so können wir Sie und Sie uns wirklich kennenlernen. Aufregung ist normal und das wissen wir auch, also keine Sorge. 🙂

Bei uns werden die Mitarbeitenden in ganz vielfältigen Abteilungen tätig. Sie beschäftigen sich beispielsweise mit Anlagen, Hochbau- oder Leitungsprojekten oder sind in den Datenübertragungsnetzen eingesetzt. Auch in unserem Netzservice kommen Ingenieurinnen und Ingenieure zum Einsatz – dort dann in der Arbeitssteuerung sowie in der Weiterentwicklung von netznahen Dienstleistungen und im Netzbetrieb. Im Bereich Wasser & Umwelt, speziell in der Wassergewinnung, bieten sich weitere spannende Einsatzmöglichkeiten gerade in der Elektro- und Leittechnik. In der thermischen Produktion stehen wir mit vor der größten Wende. Durch den Kohleausstieg werden wir im kommenden Jahrzehnt viele neue und interessante Technologien bauen und in Betrieb nehmen. Dadurch bieten sich weitere Einsatzmöglichkeiten zum Beispiel als Elektro- oder Projektingenieur oder -ingenieurin. Auch direkt an unseren Kunden sind unsere Kolleginnen und Kollegen dran – zum Beispiel wenn Sie Kundenlösungen (mit-) gestalten. Bei diesen vielfältigen Perspektiven steht Ihnen jedoch immer eine jeweilige Ansprechperson aus dem Personalbereich zur Verfügung und begleitet Sie durch unseren Auswahlprozess.

Bei uns werden Freiraum für selbstständiges Arbeiten und eigene Ideen sehr groß geschrieben, denn jeder sollte die Chance haben sich aktiv ins Unternehmensgeschehen einzubringen. Wir möchten, dass sich alle unsere Mitarbeitenden direkt von Anfang an gut aufgehoben und integriert fühlen, und bieten deshalb eine umfassende Einarbeitung in die neue Arbeitsaufgabe – mit und durch das Team – an. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, um Sie abhängig von Ihren persönlichen Qualifikationen und Interessen ideal fachlich und persönlich aufzustellen. Aber schauen Sie gerne selbst und machen Sie sich ein eigenes Bild von uns als Arbeitgeber: www.enercity.de/karriere

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Ingenieure von enercity bei der Arbeit
Über den Dächern Hannovers: Ingenieure von enercity nehmen eine Photovoltaikanlage ab.

Mathias Otto, riera Elektrotechnik

riera Elektrotechnik

Mathias Otto

Geschäftsführer riera Elektrotechnik 

„Wir möchten mit unserem Teamspirit begeistern“

riera Elektrotechnik steht für eine klassische Success-Story: Am 1.6.2019 wurde der Betrieb im Rahmen einer Unternehmensnachfolge von den beiden Gesellschaftern Mathias Otto und José Miragaya Gonzalez übernommen. Die beiden gelernten Elektrotechnikmeister hatten zuvor bei Bosch Sicherheitssysteme als Projektleiter gearbeitet. Von 4,5 Mitarbeitern entwickelte sich riera Elektrotechnik schnell zu einem florierenden Handwerksbetrieb mit 20 Angestellten, von denen zwölf – trotz Corona – erst 2020 und 2021 dazu kamen. Der Innungsfachbetrieb für Gebäudetechnik hat sich einen Namen gemacht bei den Themen E-Check, Elektroinstallation, Biodynamische Beleuchtung, E-Mobilität, Photovoltaik, Batteriespeicher, Sicherheits- und Gebäudetechnik. Mathias Otto ist einer der beiden Geschäftsführer des Unternehmens. Er führt auch die Gespräche mit Bewerber*innen. Aktuell sucht er einen Elektroingenieur oder eine Elektroingenieurin für die Planung von elektrotechnischen Anlagen.

Mathias Otto
Geschäftsführer Mathias Otto freut sich auf das Bewerbungsgespräch bei einem leckeren Kaffee. Foto: Harald Langguth
Solaranlage
Im Herbst 2020 errichtete riera Elektrotechnik die zweitgrößte Photovoltaikanlage in der Wedemark auf dem Dach der Firma Blekotec in Gailhof. Foto: Harald Langguth

Bei uns im Unternehmen sind Leidenschaft für den Beruf, Beharrlichkeit bei Lösungen von Herausforderungen und Eigeninitiative die drei wichtigsten Eigenschaften.

Bei einer Bewerbung schaue ich als erstes immer auf den Lebenslauf. Dabei liegt mein  Interesse auf durchgängigen Stationen, die ein*e Bewerber*in in der bisherigen Laufbahn durchlaufen hat. 

Die Bewerber*innen müssen sich mit unserem Unternehmen im Vorfeld beschäftigt haben. Die Gespräche verlaufen in einer sehr lockeren, aber auch interessierten Atmosphäre.

Die Kandidaten*innen sollten sich absolut authentisch präsentieren. Eine gewisse Nervosität ist ganz normal, sollte aber nicht das offene Gespräch beeinflussen. 

Wir sind ein Unternehmen auf Wachstumskurs mit einem Engagement in allen Bereichen der Elektrotechnik. Den Bereich der erneuerbaren Energien bauen wir verstärkt aus und planen für die nächsten Jahre unser Angebot zu erweitern: von der Photovoltaik über den Batteriespeicher, von der E-Mobilität bis hin zum Bau von Anlagen, die grünen Wasserstoff produzieren. Wir geben Ingenieur*innen die Chance, uns bei so wichtigen gesellschaftlichen Themen mit ihren kreativen technischen Ideen zu begleiten und auch selber zu gestalten.

Bei uns sind alle Menschen herzlich willkommen, die sich die Zeit nehmen, bei unserer Company mitzuwirken. In unserem Team ist der Spirit „wir wirken gemeinsam“, „wir schätzen uns“, und „Wissen teilen“ tief verankert. Wir schaffen so gemeinsam eine Umgebung, in der sich die Mitwirkenden wohlfühlen und dadurch für das Team mit Leidenschaft einen Mehrwert schaffen. Wir freuen uns, einen interessierten Absolventen oder eine Absolventin von unserem Teamspirit in einem persönlichen Gespräch zu begeistern.

Bewerbungen an Mathias Otto, riera Elektrotechnik GmbH, Varrelheidering 9, 30659 Hannover oder per Mail an HR@riera-elektrotechnik.com. Bei Nachfragen erreicht man ihn telefonisch unter 0511 93680470. Das Portfolio des Unternehmens erschließt sich einem unter https://www.riera-elektrotechnik.com.

riera Elektrotechnik
Grüßt bereits von der A2 in Richtung Dortmund: Das Logo von riera Elektrotechnik im Gewerbegebiet Altwarmbüchen. Foto: riera Elektrotechnik

Stephan Reinisch, Die Energieingenieure

Stephan Reinisch

Stephan Reinisch

Geschäftsführer der Energieingenieure

„Man kann sich bei uns seinen Arbeitsplatz auch selbst entwickeln“

Stephan Reinisch ist einer von zwei Geschäftsführern im noch jungen elfköpfigen Team der Energieingenieure und für Personal zuständig. Begeisterung für das Unternehmen ist ihm bei Bewerbenden wichtiger als gute Noten. Interesst*innen sollten sich vorab überlegen,  wofür sie glauben, einen Beitrag im Unternehmen leisten zu können. Dann führten viele Wege zu den Energieingenieuren – bis hin zur Entwicklung des eigenen Arbeitsplatzes, sagt er. Warum selbst eine Initiativbewerbung bei den Energieingenieuren Sinn macht – und was die verschworene Truppe von den Großen der Branche unterscheidet – das erzählt Stephan Reinisch in dieser neuen Folge von Skill-Thrill.    

Stephan Reinisch
Stephan Reinisch freut sich auf das Bewerbungsgespräch beim Kaffee.
Stephan Reinisch
Stephan Reinisch erläutert ein Straßenbeleuchtungsprojekt der Energieingenieure in Hannover im Auftrag von enercity.

Vielseitigkeit macht unser Team aus. Dadurch ergänzen sich die Stärken. Was jedoch alle eint, sind Überzeugung und Motivation, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten sowie das gemeinsame Wirken als Team.

Ich schaue auf die Motivation, das Interesse und was zwischen den Zeilen steht.

Nicht die Noten sind entscheidend, sondern die Beweggründe. Was begeistert die Bewerbenden an uns? Wieso glauben sie dafür einen Beitrag leisten zu können? Deshalb kann es nicht schaden, sich mit unserem Unternehmen und dem, was wir machen, vor der Bewerbung befasst zu haben.

Schlecht formatierte Standardanschreiben in denen im schlimmsten Fall noch der falsche Ansprechpartner angesprochen wird. Copy & Paste Bewerbungen stechen ohnehin negativ ins Auge.

Die Bereiche der Energieeffizienzberatung sind vielseitig und eng verzahnt. Von bauphysikalischen Simulationen bis zur Photovoltaik-Anlagenplanung, von der Heizungstechnik bis zu den Querschnittstechnologien. Von der Lichtplanung bis zu kommunalen Klimaschutzkonzepten. Die Leistungen knüpfen aneinander an. Wir holen die Kunden dort ab wo sie stehen, analysieren die Potenziale, organisieren Fördermittel und begleiten bei der Realisierung innovativer Effizienzprojekte. Bei uns kann man selbstbestimmter arbeiten als bei den Großen der Branche.

Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht einen seichten Einstieg zu wählen und so zu wissen, worauf man sich gegenseitig einstellt. Gerne kann man schon ein Praktikum und eine Werksstudententätigkeit bei uns beginnen, dann seine Bachelor oder Masterarbeit anschließen und danach ins volle Berufsleben einsteigen. Natürlich ist dies nicht der einzige Weg zu uns. Viele Wege führen zu den Energieingenieuren, auch eine Initiativbewerbung schadet nie. Manchmal kann man sich bei uns seinen Arbeitsplatz auch selbst entwickeln. Wir sind da offen. Wir suchen zurzeit konkret eine Bachelor-Absolven*tin in Architektur oder B.Sc. BauIng, die motiviert ist, Umsetzungen zu begleiten.

Energieingenieure fahren natürlich ein E-Fahrzeug. Stephan Reinisch beim Laden seines e-up.

Sarah Feister, Bertrandt AG

Sarah Feister

Recruiting im Bertrandt-Konzern.

„Authentizität ist das A und O“

Wenn man im Vorstellungsgespräch auf dem falschen Fuß erwischt wird, dann kann es schon mal sein, dass es Bewerber*innen die Sprache verschlägt. Und die Personaler*innen? Sind davor auch nicht gefeit, verrät Sarah Feister aus dem Recruiting-Team des Bertrandt-Konzerns.

Was sie sprachlos gemacht hat, wie sich Absolvent*innen auf das Jobinterview vorbereiten können und welche wichtigen Aufgaben Ingenieur*innen bei Bertrandt erfüllen, erzählt Sarah Feister im Skill-Thrill-Talk.

Sarah Feister, Recruiting im Bertrandt-Konzern.
Key Visual Physical
In den Bereichen Digitalisierung und autonome Systeme, Vernetzung und Elektromobilität: Bertrandt ist Technologiepartner für Unternehmen aus Automotive, Luftfahrt und Maschinenbau. Weltweit hat der Konzern rund 50 Standorte, darunter Tappenbeck bei Wolfsburg.

Das hängt natürlich von der Stelle ab. Grundsätzlich sind folgende drei Eigenschaften vorteilhaft: Motivation, eine eigenständige Arbeitsweise und Überzeugungsfähigkeit.

Speziell achten wir auf Arbeitserfahrungen und Systemkenntnisse. Diese Punkte sind sowohl für eine Festanstellung als auch für ein Praktikum relevant. Der Bildungsabschluss ist für uns meist zweitrangig.

Der Lebenslauf und das Anschreiben sollten kurz und vor allem aussagekräftig sein. Für die ausgeschriebene Stelle benötigte Systemkenntnisse und Berufserfahrungen sollten im Lebenslauf hervorgehoben werden.

Eine gute Vorbereitung für das Interview bietet sich zudem an. Authentizität ist jedoch das A und O. Die Recruiter*innen durchschauen meist ohnehin, wenn etwas einstudiert ist. Es wäre ratsam, Lücken oder Unsicherheiten offen zuzugeben oder auch mögliche Aufregung während des Interviews anzusprechen.

Im Interview wird die Eignung unter anderem durch eine Abfrage der Systemkenntnisse geprüft. Besonders wichtig ist auch, dass uns der/die Bewerber*in im Interview die eigene Motivation darlegen kann und die Fähigkeiten aufzeigt, um die ausgeschriebene Stelle auszuführen zu können.

Eine aufrechte und offene Körperhaltung ist während des Interviews von Vorteil.

Ein Lebenslauf, der nicht aussagekräftig ist – zum Beispiel keine inhaltlichen Stichpunkte für eine frühere berufliche Tätigkeit enthält – ist nicht besonders vorteilhaft.

Unvorbereitet zu einem Interview zu erscheinen, kann Desinteresse vermitteln.

Pünktlichkeit ist, denke ich, selbstverständlich.

Unsere gängigsten Portale sind Indeed, Xing, Stepstone, Jobware und LinkedIn.

Da wir ein Entwicklungsdienstleister sind, arbeiten wir im Projektgeschäft. Wir unterstützen in der Entwicklung von neuen Fahrzeugen in diversen Bereichen – zum Beispiel Entwicklung in der E-Mobilität, an Prüfständen und Versuchsaufbauten, im Bereich Aftersales, Produktdatenmanagement oder auch in der Logistik oder Inbetriebnahme. Das heißt, wir haben sehr breitgefächerte Bedarfe und stellen nicht nur Ingenieur*innen ein.

Studierte Ingenieur*innen stellen wir zum Beispiel als Entwicklungsingenieure im Bereich E-Mobilität, Batteriezelle, Interaktive Elektronik oder Fahrerassistenzsysteme und Security-Funktionen ein. In diesen Bereichen stellen wir ein als Bauteilverantwortliche*, im Projektmanagement etwa als Projektverantwortliche* oder Projektkoordinator*innen oder im Qualitätsmanagement. Zudem auch für Prüfstände oder Versuchsaufbauten, zum Beispiel als Prüfstandkoordinator*innen oder Versuchs- oder Testingenieur*innen oder im Bereich Funktionsmodellierung und Systems Engineering.

Weil wir eine Vielzahl von verschiedenen Projekten bedienen und somit auch die Weiterentwicklungsmöglichkeit in andere Bereiche besteht. Wir pflegen eine offene Kultur – Du-Kultur – und bieten tolle Rahmenbedingungen und Benefits, wie eine Intensive Einarbeitung, unser Patenmodell, flexible Arbeitszeiten, eigenverantwortliches Arbeiten, eine firmeninterne Kantine, Trainingsangebote, Rabatte, Parkplätze und unser internes Gesundheitsmanagement.

Zur Entwicklung von automatisierten Fahrfunktionen verfügt Bertrandt über einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz. Durch eine Vielzahl an Technologie- und Kundenprojekten in der Automobilbranche entwickelt der Konzern die Algorithmen für die Sensorik zur Umfelderkennung stetig weiter.

Markus Rottwinkel, Salzgitter AG

Markus Rottwinkel

Abteilung Führungskräfte Salzgitter AG

„Nutzen Sie das Bewerbungsgespräch auch für sich als Informationsquelle“

Was im Vorstellungsgespräch die Personaler*innen nicht alles von einem wissen wollen. Doch warum den Spieß nicht einfach umdrehen? Markus Rottwinkel (Abteilung Führungskräfte Salzgitter AG) gibt den guten Tipp, im Jobinterview die Perspektive zu wechseln und selbst einmal nachzubohren. Was gute Fragen sind, verrät er in der neuen Folge unseres Skill-Thrill-Interviews.

Markus Rottwinkel, Abteilung Führungskräfte der Salzgitter AG.
Moderner Konzern mit Tradition: Die Salzgitter AG steht für die Produktion von Stahl und Technologieprodukten.
Moderner Konzern mit Tradition: Die Salzgitter AG steht für die Produktion von Stahl und Technologieprodukten.

„Wir sind zwar ein großer Konzern mit weltweit über 24.000 Mitarbeiter*innen, aber unsere einzelnen Gesellschaften sind dank kurzer Entscheidungswege schnell und pragmatisch, wenn es um die Umsetzung neuer Ideen geht. Kandidat*innen sollten daher neben einem soliden Fachwissen bereit sein, ihre Ideen dem Team vorzustellen und die beschlossenen Änderungen gemeinsam mit allen Kolleg*innen umzusetzen. Teamfähigkeit ist eine wichtige Eigenschaft, da unsere Projekte oft sehr umfangreich sind und von vielen Personen gleichzeitig und abteilungsübergreifend bearbeitet werden.“

„Bei Berufseinsteiger*innen schaue ich mir die letzten Noten an und suche im Lebenslauf nach Praktika, Auslandsaufenthalten oder anderen außerschulischen bzw. außeruniversitären Aktivitäten. So versuche ich, mir ein Bild von der Person und ihren Erfahrungen zu machen. Bei Bewerber*innen mit Berufserfahrung sind die letzten Tätigkeiten und Arbeitgeber interessant. Da werfe ich dann auch gern mal einen Blick in die Zeugnisse, um die Meinung der ehemaligen Arbeitgeber kennenzulernen. Hier bin ich mit Interpretationen aber auch vorsichtig, denn Zeugnisse geben hinter all den wohlmeinenden Floskeln höchstens einen kleinen Hinweis zum Charakter einer Person. Das ist aber durchaus etwas, was man dann im Gespräch vertieft nachfragen kann.“

„Nutzen Sie das Bewerbungsgespräch auch für sich als Informationsquelle. Machen Sie sich im Vorfeld klar, was für ein Umfeld Sie beruflich brauchen, um gut arbeiten und sich dabei wohlfühlen zu können. Das kann zum Beispiel der Umfang der eigenen Entscheidungsmöglichkeiten sein, die Bürosituation betreffen – Großraum/Einzelbüro – oder Themen rund um Gehalt und Benefits sein. Vielleicht ist es Ihnen wichtig, das neue Team im Vorfeld kennenzulernen, um ein Gefühl zu entwickeln, ob Sie mit den potenziellen Kolleg*innen zusammenarbeiten möchten. Sammeln Sie also Infos, die Sie zusätzlich zur Aufgabenbeschreibung für Ihre persönliche Entscheidung brauchen.“

„Kommen Sie pünktlich und informiert ins Gespräch. Bringen Sie idealerweise auch Antworten zu den Standardfragen mit, zum Beispiel nach der Bewerbungsmotivation oder Ihrem Gehaltswunsch. Ein Bewerber antwortete auf die Fragen, warum er denn zu uns kommen möchte: ´Ich habe gehört, die Kantine soll hier so toll sein`. Das mag zwar ehrlich sein, aber Begeisterung löst man damit bei den Recruitern nicht aus.“

„Unser Konzern bietet sowohl im Stahlbereich als auch beim Maschinen- und Anlagenbau eine unglaubliche Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten. Da gibt es Forschungsabteilungen, die neue Stahlsorten erfinden, es gibt Menschen in der Instandhaltung, die die neusten Ansätze der Predictive Maintenance umsetzen. Kundenberater stehen mit ihrem technischen Hintergrund für Fachgespräche und Qualitätssicherung zur Verfügung. Projektingenieur*innen planen Getränkeabfüllanlagen, die weltweit an die individuelle Produktionsumgebung der Kunden angepasst werden müssen, und sie begleiten den Aufbau vor Ort. In unserem Karriereblog karriere-blog.salzgitter-ag.com gibt es eine lange Reihe von Erfahrungsberichten, die die unterschiedlichsten Einsatzgebiete mit Beispielen und persönlichen Anekdoten verdeutlichen.“

„Unterm Strich: Wir bieten spannende und vielfältige Aufgaben, bei denen man sich einbringen und mitgestalten kann; Produkte, die innovativ und nachhaltig sind; eine Mannschaft, die mit einer Hands-on-Mentalität klasse zusammenarbeitet; ein Konzern, der Stabilität, Entwicklungsmöglichkeiten und eine Vielzahl von Benefits bietet. Natürlich lohnt sich ein Blick auf unsere Homepage www.salzgitter-ag.com und in unsere Social-Media-Kanäle, um sich selbst ein umfangreiches Bild von unserem Konzern als Arbeitgeber zu machen.“

Die Hauptverwaltung der Salzgitter AG. Im Konzern sind weltweit mehr als 24.000 Mitarbeiter*innen tätig.

Anja Gerson, IAV GmbH

Anja Gerson

Teamleiterin Recruiting bei der IAV GmbH.

„Das Wichtigste ist, die eigene Persönlichkeit zu zeigen und sich nicht zu verstellen“

Was ist der beste Weg zum Traumjob? Bücher über erfolgreiche Bewerbungsstrategien gibt’s zuhauf. Also schlägt ingenieurregion.de einen anderen Weg ein und lässt diejenigen Fragen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch & Co beantworten, die es wissen müssen: die Personaler*innen aus der Metropolregion. Heute im Skill-Thrill-Interview: Anja Gerson, Teamleiterin Recruiting bei der IAV GmbH.

Anja Gerson, Teamleiterin Recruiting bei der IAV GmbH.
Forschen, entwickeln und Technologien von morgen auf die Bahn bringen: Hydraulikprüfstand am IAV-Standort Gifhorn.
Forschen, entwickeln und Technologien von morgen auf die Bahn bringen: Hydraulikprüfstand am IAV-Standort Gifhorn.

Bei IAV arbeiten die Macher*innen der Mobilität von morgen. Mobilität nachhaltiger, intelligenter, sicherer und einfach besser zu machen, ist unser Anspruch. Dafür brauchen wir Kandidat*innen, die neben exzellenten fachlichen Skills hohe Handlungskompetenz und Eigenverantwortung mitbringen und Spaß daran haben, Dinge kreativ zu hinterfragen und zu verändern. Zudem ist Partnerschaftlichkeit einer unserer Werte. Das sollten Kandidat*innen als Teamplayer leben – nach innen und nach außen.

„Auf den Lebenslauf, weil ich mir dort einen ersten strukturierten Überblick über die Kandidaten*innen verschaffen kann. Wichtig ist für mich dabei, dass bei jeder beruflichen Station ganz kurz die wichtigsten Tätigkeiten aufgeführt sind.“

„Das Wichtigste ist, die eigene Persönlichkeit zu zeigen und sich nicht zu verstellen. Dazu gehört es unter anderem, sich und seine Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Auch Schwächen zu benennen, gehört dazu. 😉 Merken wir außerdem, dass die Kandidat*innen gut vorbereitet sind, spricht das ebenfalls für sie oder ihn.“

„Sich zu verstellen und unzutreffende Eigenschaften aufzuführen, sind ein No-Go. Das fällt früher oder später sowieso auf und nützt am Ende weder uns noch den Bewerber*innen.“

„Bisher noch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden. ;-)“

„Welche Werte und Purpose-Themen sind für Sie ausschlaggebend, dass Sie jeden Tag aufs Neue gerne für IAV arbeiten? Eine tolle Frage, die das Interesse des Bewerbenden für unsere Unternehmenskultur zeigt. Der Cultural Fit spielt eine wichtige Rolle. Super, wenn dies auch die Kandidat*innen so sehen.“

„Gebündelte Informationen zu IAV als Arbeitgeber, Stellenangeboten, Benefits und Insights gibt es auf unserer Karriereseite www.iav.com/karriere. Auf unseren sozialen Kanälen wie Facebook, Instagram und LinkedIn geben wir Einblicke in die IAV-Arbeitswelt. Wir lassen Mitarbeiter*innen in Porträts zu Wort kommen, zeigen Themen, an denen wir arbeiten, und geben Einblick in unsere Kultur.“

„Gifhorn ist unser größter Standort mit über 3.500 Mitarbeiter*innen. Hier arbeiten wir an unglaublich vielen Themen der Forschung und Entwicklung an modernsten Prüfständen und in Laboren – von HiL-Fahrwerksysteme über Hard- und Softwareentwicklung, Fahrerassistenzsysteme, elektrische Antriebe bis künstliche Intelligenz. Alles lässt sich hier überhaupt nicht aufzählen. Daher schaut gern auf unserer Website vorbei und in unsere Stellenangebote, um euch ein genaues Bild zu machen.“

„Wir bei IAV wollen die Welt durch Technologie und Engineering zum Besseren bewegen. Bei uns arbeiten Ingenieur*innen an den Technologien von morgen – und zwar nicht nur für ein Unternehmen, sondern mit allen großen Namen der Automobil- und Forschungswelt. Das Spannende dabei: Oftmals sind unsere Projekte so neu und so innovativ, dass wir noch gar nicht darüber reden dürfen. Das gibt den Kolleg*innen einen tollen Blick hinter die Kulissen und die Gewissheit, an den wirklich bahnbrechenden Innovationen zu arbeiten. Wer bei uns einsteigt, kann sich auf ein freundschaftliches Miteinander freuen, auf viel kreativen Freiraum und individuell zugeschnittene Karriereoptionen.“

Forschen, entwickeln und Technologien von morgen auf die Bahn bringen: Hydraulikprüfstand am IAV-Standort Gifhorn.