Skill Thrill

Sarah Feister

Recruiting im Bertrandt-Konzern.

„Authentizität ist das A und O“

Wenn man im Vorstellungsgespräch auf dem falschen Fuß erwischt wird, dann kann es schon mal sein, dass es Bewerber*innen die Sprache verschlägt. Und die Personaler*innen? Sind davor auch nicht gefeit, verrät Sarah Feister aus dem Recruiting-Team des Bertrandt-Konzerns.

Was sie sprachlos gemacht hat, wie sich Absolvent*innen auf das Jobinterview vorbereiten können und welche wichtigen Aufgaben Ingenieur*innen bei Bertrandt erfüllen, erzählt Sarah Feister im Skill-Thrill-Talk.

Sarah Feister, Recruiting im Bertrandt-Konzern.
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In den Bereichen Digitalisierung und autonome Systeme, Vernetzung und Elektromobilität: Bertrandt ist Technologiepartner für Unternehmen aus Automotive, Luftfahrt und Maschinenbau. Weltweit hat der Konzern rund 50 Standorte, darunter Tappenbeck bei Wolfsburg.

Das hängt natürlich von der Stelle ab. Grundsätzlich sind folgende drei Eigenschaften vorteilhaft: Motivation, eine eigenständige Arbeitsweise und Überzeugungsfähigkeit.

Speziell achten wir auf Arbeitserfahrungen und Systemkenntnisse. Diese Punkte sind sowohl für eine Festanstellung als auch für ein Praktikum relevant. Der Bildungsabschluss ist für uns meist zweitrangig.

Der Lebenslauf und das Anschreiben sollten kurz und vor allem aussagekräftig sein. Für die ausgeschriebene Stelle benötigte Systemkenntnisse und Berufserfahrungen sollten im Lebenslauf hervorgehoben werden.

Eine gute Vorbereitung für das Interview bietet sich zudem an. Authentizität ist jedoch das A und O. Die Recruiter*innen durchschauen meist ohnehin, wenn etwas einstudiert ist. Es wäre ratsam, Lücken oder Unsicherheiten offen zuzugeben oder auch mögliche Aufregung während des Interviews anzusprechen.

Im Interview wird die Eignung unter anderem durch eine Abfrage der Systemkenntnisse geprüft. Besonders wichtig ist auch, dass uns der/die Bewerber*in im Interview die eigene Motivation darlegen kann und die Fähigkeiten aufzeigt, um die ausgeschriebene Stelle auszuführen zu können.

Eine aufrechte und offene Körperhaltung ist während des Interviews von Vorteil.

Ein Lebenslauf, der nicht aussagekräftig ist – zum Beispiel keine inhaltlichen Stichpunkte für eine frühere berufliche Tätigkeit enthält – ist nicht besonders vorteilhaft.

Unvorbereitet zu einem Interview zu erscheinen, kann Desinteresse vermitteln.

Pünktlichkeit ist, denke ich, selbstverständlich.

Unsere gängigsten Portale sind Indeed, Xing, Stepstone, Jobware und LinkedIn.

Da wir ein Entwicklungsdienstleister sind, arbeiten wir im Projektgeschäft. Wir unterstützen in der Entwicklung von neuen Fahrzeugen in diversen Bereichen – zum Beispiel Entwicklung in der E-Mobilität, an Prüfständen und Versuchsaufbauten, im Bereich Aftersales, Produktdatenmanagement oder auch in der Logistik oder Inbetriebnahme. Das heißt, wir haben sehr breitgefächerte Bedarfe und stellen nicht nur Ingenieur*innen ein.

Studierte Ingenieur*innen stellen wir zum Beispiel als Entwicklungsingenieure im Bereich E-Mobilität, Batteriezelle, Interaktive Elektronik oder Fahrerassistenzsysteme und Security-Funktionen ein. In diesen Bereichen stellen wir ein als Bauteilverantwortliche*, im Projektmanagement etwa als Projektverantwortliche* oder Projektkoordinator*innen oder im Qualitätsmanagement. Zudem auch für Prüfstände oder Versuchsaufbauten, zum Beispiel als Prüfstandkoordinator*innen oder Versuchs- oder Testingenieur*innen oder im Bereich Funktionsmodellierung und Systems Engineering.

Weil wir eine Vielzahl von verschiedenen Projekten bedienen und somit auch die Weiterentwicklungsmöglichkeit in andere Bereiche besteht. Wir pflegen eine offene Kultur – Du-Kultur – und bieten tolle Rahmenbedingungen und Benefits, wie eine Intensive Einarbeitung, unser Patenmodell, flexible Arbeitszeiten, eigenverantwortliches Arbeiten, eine firmeninterne Kantine, Trainingsangebote, Rabatte, Parkplätze und unser internes Gesundheitsmanagement.

Zur Entwicklung von automatisierten Fahrfunktionen verfügt Bertrandt über einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz. Durch eine Vielzahl an Technologie- und Kundenprojekten in der Automobilbranche entwickelt der Konzern die Algorithmen für die Sensorik zur Umfelderkennung stetig weiter.

Wir haben dein Interesse geweckt?