Einblick in die Ostfalia: Forschende Ingenieur*innen stellen Projekte vor

Am 3. September 2020 tagte der Stiftungsrat Zukunftsfonds Asse an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Vorab machten sich einige Mitglieder ein Bild von der Forschungskompetenz vor Ort. Unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln demonstrierten Forschende fünf verschiedener Fachbereiche aktuelle Projekte. Die Beteiligten zeigten großes Interesse und knüpften Kontakte für potenzielle zukünftige Kooperationen.

Zunächst stellte Prof. Dr.-Ing. Gert Bikker, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, die Ostfalia vor. Dann besuchten die Mitglieder des Stiftungsrates in Kleingruppen die im Hauptgebäude verteilten Stationen. Wie Inklusion durch Digitalisierung gefördert wird, zeigten Prof. Dr. Sandra-Verena Müller (Fakultät Soziale Arbeit) und Prof. Dr. Ina Schiering (Fakultät Informatik) anhand einer App, die im Rahmen des Projekts „SmarteInklusion“ entwickelt wurde. Einen Einblick in die digitale Welt des Maschinenbaus bot Prof. Dr. Andreas Ligocki (Fakultät Maschinenbau) und schlug in seinem Vortrag eine Brücke zwischen 3D-Druck, via 5G vernetzten Bäumen und Schulprojekten. Den Informationsroboter Pepper stellten Prof. Dr. Reinhard Gerndt und Lars Rüdiger Kelm (Fakultät Informatik) vor. Prof. Dr. Dagmar Meyer und Kai Mario Kriegel (Fakultät Elektrotechnik) führten assistive Technologien vor, mit denen die Selbstständigkeit von Menschen in der Pflege erhalten und deren Teilhabe gefördert werden kann. Wie in der Gesellschaft die Rahmenbedingungen für Innovationen geschaffen werden können, erläuterten Prof. Dr. Andreas Jain und Melanie Krause vom Zentrum für gesellschaftliche Innovation (ZEGI) anhand des Beispiels der Inklusion im Landkreis Wolfenbüttel.

Während der Führung konnten die Besucherinnen und Besucher ihre Fragen direkt adressieren. Deutlich wurde, dass die Forschung an der Ostfalia in vielen verschiedenen Bereichen angewandt wird und sich dadurch Möglichkeiten für neue Verknüpfungen und Projekte ergeben.

Anschließend fand die interne Sitzung des Stiftungsrates statt. Die Stiftung Zukunftsfonds Asse fördert die regionale Landesentwicklung im Landkreis Wolfenbüttel. Sie ist in den vier Handlungsfeldern „Zusammenhalt stärken, Wirtschaft und Arbeit fördern, Kulturlandschaft entwickeln, Umwelt schützen“ fördernd aktiv. Organisiert wurde der Besuch vom Wissens- und Technologietransfer. Weitere Informationen zur Forschung an der Ostfalia sowie Ansprechpersonen finden Sie hier.

Mit diesem Roboter wird im Projekt „Persönliche Assistenz für Patienten in der Pflege (PersonA-PP)“ geforscht.
Mit diesem Roboter wird im Projekt „Persönliche Assistenz für Patienten in der Pflege (PersonA-PP)“ geforscht.

Das Projekt „SmarteInklusion“ wird gefördert durch

Das Projekt „Persönliche Assistenz für Patienten in der Pflege (PersonA-PP)“ wird gefördert durch

ingenieurregion.de ist online!

Interaktive Plattform mit Interviews, Podcasts & Co

Am 31. März 2020 war es so weit: Wir haben die Plattform ingenieurregion.de online geschaltet! Von der ersten Idee bis zum entscheidenden Klick war über die vergangenen Jahre einiges an Geduld und Kreativität gefragt: Der VDI Braunschweiger Bezirksverein startete 2015 die Initiative „Braunschweig/ Wolfsburg – Die Ingenieurregion“ und holte die Projektpartner VDI Bezirksverein Hannover und die Ostfalia Hochschule ins Boot, die 2017 die Rolle der Antragstellerin für das Folgeprojekt „ ingenieurregion.de“ übernahm. Seit April 2018 hat das interdisziplinäre Team intensiv am technischen Aufbau der Plattform und verschiedensten Formaten gearbeitet – den Meilenstein „ Go-online“ immer im Blick. Unsere Mission: junge Menschen für einen Beruf im Ingenieurbereich begeistern und Fachkräfte für die Region sichern. „ingenieurregion.de“ wird gefördert vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser. Unterstützt wird es durch die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen Wolfsburg sowie über 20 regionale Institutionen aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Jana Tietz ist einer unserer Gurus aus dem VDI Braunschweig. Sie studiert den Master Maschinenbau an der TU Braunschweig und engagiert sich bei den Studenten und Jungingenieuren.

Entscheidender Klick

Der große Tag des Launch lief aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen ganz anders als gedacht. Anstatt gemeinsam im Büro beim entscheidenden Klick dabei zu sein, saß unser Redaktionsteam getrennt voneinander in den eigenen vier Wänden. Homeoffice war und ist das Gebot der Stunde. Also verabredeten wir uns zur Videokonferenz und stießen virtuell durch die Kamera mit Kaffee und Tee darauf an, dass der große Meilenstein erreicht war: Wir sind online. Erst als die ersten Nachrichten, Rückmeldungen und Kommentare eintrudelten, fühlte es sich langsam real an. Die Arbeit der letzten Jahre ist jetzt endlich öffentlich sichtbar! Und wie sieht das Feedback aus? Viele beglückwünschten uns zum reibungslosen Launch, lobten Inhalt und Design der Website. Ein paar kleine Verbesserungsvorschläge, die wir schnell umsetzen konnten, gab es auch. An den entscheidenden Stellschrauben hatten wir bereits vor dem Launch gedreht: Unsere Zielgruppe gab uns Feedback auf einen wissenschaftlich fundierten Akzeptanztest. Insgesamt können sich die ersten Nutzungsstatistiken der Plattform schon gut sehen lassen.

Was gibt es denn nun zu entdecken auf ingenieurregion.de? Die Plattform bietet zunächst spannende und authentische Einblicke in verschiedenste Projekte der Ingenieurregion: Schülerinnen und Schüler zeigen begeistert Einsatz in einem Wettbewerb zur E-Mobilität, MINT-Studierende berichten von ihrem Alltag abseits von Klausuren und Vorlesungen, VDI-Mitglieder nehmen jeden von uns mit in ein Motorflugzeug auf 1.200 Meter Höhe und erzählen von ihrem ehrenamtlichen Engagement. Die digitalen Formate reichen von schriftlichen Interviews über Podcasts und Videobeiträge bis zum multimedialen Beitrag, in dem Text, Bild und Video miteinander vereint werden. Deutlich wird, dass der Ingenieurbereich unheimlich vielfältig ist. Es verbirgt sich mehr dahinter als die Stereotypen, die viele im Kopf haben.

Highlights im Video

Die Startseite ziert ein Videozusammenschnitt: die besten Szenen aus den Videos, die im Rahmen des Projekts entstanden sind. Grundsätzlich ist die Website in zwei Bereiche unterteilt: „Ingenieur*in werden“ und „Ingenieur*in sein“. Projektleiter und Vizepräsident der Ostfalia, Professor Dr.-Ing. Gert Bikker, meint: „Um junge Menschen für den Ingenieurberuf und die digitalen Technologien zu interessieren, müssen wir sie in ihrer Gemeinschaft und ihren Formaten abholen. Unter dem Motto ‚Ingenieur*in werden und sein‘ ist es dem Projektteam gelungen, eine genau passende interaktive Plattform aus Webpräsenz und Social-Media-Kanälen zu starten.“ Neben redaktionellen Inhalten bietet ingenieurregion.de die Möglichkeit, direkt mit Profis der Region in Kontakt zu treten. In sogenannten Guru-Profilen stellen sich (werdende) Ingenieurinnen und Ingenieure vor und stehen für Fragen über ein integriertes Kontaktformular zur Verfügung. Mehrere Mitglieder des VDI Braunschweiger Bezirksvereins sind bereits mit Profilen vertreten und freuen sich auf die ersten Anfragen. Diese werden durch das Redaktionsteam auf Seriosität geprüft, bevor sie an die Gurus weitergeleitet werden.

Mitbegründer des Guru-Formats: Josef Thomas, Leiter des Arbeitskreises Luft- und Raumfahrt

Live-Stories und wertvolle Infos

Auf den Social-Media-Kanälen InstagramFacebookTwitter und YouTube wird bereits seit Mitte Februar regelmäßig gepostet, geliked, abonniert und getweeted. Es lassen sich sowohl spannende Live-Stories als auch informative Beiträge finden, um gerade junge Menschen für die Plattform zu begeistern und eine größere Reichweite zu erzielen. Auch hier können Interessierte direkt mit dem Projektteam in Kontakt treten und Impulse einbringen. In den kommenden Monaten werden einerseits die vorhandenen Formate weitergeführt, andererseits neue Formate umgesetzt. Eines unserer nächsten Pilotformate sind die Unternehmensprofile. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollen darüber die Möglichkeit bekommen, attraktive Berufsperspektiven in der Metropolregion aufzuzeigen. Das Format haben wir auf Grundlage einer Befragung angehender Ingenieurinnen und Ingenieure der Region entwickelt. Der Fokus liegt auf den Anreizen, die die Unternehmen ihren Mitarbeitenden bieten, zum Beispiel Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance, eines guten Betriebsklimas oder Weiterbildungsangebote.

Weitere Informationen gibt’s hier:  https://ingenieurregion.de/profile-unternehmen/.

Das lässige Maskottchen unserer Podcast-Reihe „Ingwertee mit…“

Außerdem sammeln wir momentan häufig gestellte Fragen (FAQ) und passende Antworten zu Ingenieurstudium und -beruf von Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen. Geplant sind ebenfalls digitale Live-Veranstaltungen. Darüber hinaus konzentriert sich das Projektteam nun auf die Frage, wie die Plattform dauerhaft betrieben und redaktionell gepflegt werden kann. In regelmäßig stattfindenden Videokonferenzen haben wir bereits verschiedene Ideen gesammelt und diskutiert. Diese verfolgen wir in den kommenden Monaten weiter. Auch nach dem Launch wird ingenieurregion.de weiterentwickelt, verändert sich, wird verbessert und ergänzt – nicht nur vom Projektteam der Ostfalia und dem VDI, sondern auch durch das aktive Mitwirken vieler weiterer Menschen aus der Metropolregion. Worauf warten Sie noch? Schauen Sie vorbei unter www.ingenieurregion.de!

Hier geht’s zu den vollständigen Ausgaben des iQ-Journals

Innovationsverbund Recycling 4.0 nominiert für REGIO STARS Award der Europäischen Kommission

Das Verbundprojekt zur Entwicklung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft wurde in der Kategorie „Sustainable growth – Circular Economy for a Green Europe“ nominiert. Ab sofort kann für das Projekt gevotet werden!

Drei Universitäten und insgesamt zwölf Kooperationspartner aus der Industrie sind an dem Innovationsverbund beteiligt. Neben der Ostfalia mit dem Institut für Produktionstechnik (IPT) und dem Institut für verteilte Systeme (IVS), wirken die TU Braunschweig und TU Clausthal in dem Projekt mit. Unter dem Projekttitel „Recycling 4.0 – Digitalisierung als Schlüssel für die Advanced Circular Economy“ hat der Zusammenschluss das Ziel, die Kreislaufwirtschaft mit Hilfe von Digitalisierungstechnologien effizienter zu machen.

Produkte lassen sich nachhaltig am Ende ihrer Betriebszeit besser verwerten, wenn Informationen über ihren Zustand vorliegen. Hier liegt der Schlüssel in der Anwendung neuer Methoden und Werkzeuge der Digitalisierung, um entsprechende Daten zu erfassen,  auszutauschen und nutzbar zu machen.

Prof. Dr.-Ing. G. Bikker, Vizepräsident Ostfalia

Durch digitale Recycling- und Produktionsprozesse sollen Informationen besser erfasst, weitergeleitet und in Netzwerken gehandelt werden können. Ein Online-Marktplatz für Informationen soll diesen Prozess ermöglichen. Hier können unter anderem Produzenten, Demontagebetriebe und stofforientierte Verwerter Informationen handeln, beispielsweise Demontageanleitungen, Werkstoffzusammensetzungen oder Informationen zu einer möglichen Aufarbeitung. Dieses Modell testen die Forscherinnen und Forscher am Fallbeispiel von Lithium-Ionen-Batterien, die in der Elektromobilität verwendet werden.

Die Nutzung von neuen Technologien im Bereich des Recyclings, wie zum Beispiel kollaborativer Roboter, unterstützt eine Kreislaufwirtschaft von E-Fahrzeug Batterien und trägt damit zu einer nachhaltigen Mobilität bei.

Prof. Dr.-Ing. H. Brüggemann, Institutsleiter Ostfalia IPT

Der Innovationsverbund war mit seinen Forschungsergebnissen bereits bei der „Woche der Umwelt“ 2020, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, und bei der „Hannover Messe“ 2020 erfolgreich. Mit dem Regio Stars Awards, werden die innovativsten Projekte ausgezeichnet, die aus den Europäischen Strukturfonds gefördert werden. Die öffentliche Abstimmung läuft bereits und alle Beteiligten hoffen auf Ihre Unterstützung.

Die Abstimmung in der Kategorie „Sustainable growth – Circular Economy for a Green Europe” ist unter Regiostars Award möglich. Dazu einfach die entsprechende Kategorie öffnen, zum Projekt scrollen und liken!

Bundesweiter Digitaltag und die „Digital Technologies“ Studierenden mittendrin

Ergebnisse eines ungewöhnlich digitalen Semesters

Normalerweise fängt das Sommersemester 2020 für die Studierenden an der TU Clausthal und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ganz anders an: Morgens mit dem Fahrrad zur Uni fahren, um dann im Hörsaal zu sitzen oder in der Bibliothek zu lernen. Anschließend ins Laborpraktikum und abends dann zusammen mit Freunden essen gehen oder auf einer Party feiern. Doch dieses Jahr ist auf Grund der Corona-Pandemie alles anders. Innerhalb von wenigen Monaten hat sich der Alltag für viele Studierende verändert. Nicht nur das Studium wird anders organisiert, sondern auch der soziale Kontakt untereinander muss über alternative Wege funktionieren. Das erste digitale Sommersemester startete mit Online-Vorlesungen, Online-Stammtischen und Videokonferenzen. Auch die Prüfungen und Projekte finden nicht wie gewohnt statt.

Wie können interdisziplinäre Projekte da noch umgesetzt werden?

Jeder der schon mal in „verteilten“ und räumlich entfernten Projekten gearbeitet hat, weiß welcher hohe Abstimmungsaufwand und welche kommunikativen Missverständnisse auf Distanz zu bewältigen sind. Gerade wenn dann auch noch verschiedene Fachbereiche und Erfahrungshorizonte auf einander treffen, da geht schon einmal etwas schief. Umso herausragender ist die Leistung der Studierenden des ersten Jahrgangs des neuen hochschulübergreifenden Bachelor-Studiengangs „Digital Technologies“, die bereits zu Beginn ihres Semesters als Teams der anwendungsnahen Digitalisierungsprojekte sich ohne persönlichen Kontakt zusammenfinden und gleichzeitig auch noch verschiedene Bausteine ihrer Technologien erarbeiten mussten. Dank der Methoden des agilen Arbeitens, täglicher Videokonferenzen, einer intensiven Betreuung durch das wissenschaftliche Personal und verschiedener digitaler SimulationsTools ist dies sehr gut gelungen. Die hier erlernten Kompetenzen kann man nur als „fortschrittlich und zukunftsweisend“ benennen. „Dies bestätigt die praxisorientierte Zielrichtung des Studiengangs, welche durch die schnelle Umstellung auf digitale Lehrformate an den Hochschulen, erheblich beflügelt wurde.“, so der Vizepräsident der Ostfalia, Prof. Dr.-Ing. Gert Bikker.

„Die Ergebnisse der Studierenden Teams können sich wirklich sehen lassen.“, schwärmt Prof. Dr. Andreas Rausch, Vorstandsvorsitzender des neuen Center for Digital Technologies. „Hier wurde nicht nur fachlich sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene voll abgeliefert!“

Was haben Bergbau, Recycling, Mobilität und Produktion mit Informatik zu tun?

Zu Beginn des Semesters konnten die Studierenden aus vier Projektangeboten auswählen, die jeweils von einem Anwendungsgebiet des Studiengangs vertreten wurden. Dabei haben sich zwei Themen durchgesetzt, so arbeitete ein Studierenden-Team an einem digitalen Grubenlüfter für untertägige Anlagen. Damit soll die Bewetterung (bergmännisch für Lüftung) digital – und energieeffizient – gesteuert und bei Störungen ortsunabhängig kontrolliert werden. Das zweite Team beschäftigte sich mit autonomem Fahren im ÖPNV im Projekt „Car2X-Kommunikation“. Mithilfe einer künstlichen Intelligenz zur Bildverarbeitung soll das Fahrgastaufkommen an Bushaltestellen erfasst und als Information an Busse weitergeleitet werden, z. B. für eine bedarfsorientiertere Routenplanung. Als ein weiterer Akteur wird eine Betriebsleitstelle in das ÖPNV-System eingebunden, mit dem Ziel, Daten von einzelnen
Omnibusfahrzeugen auswerten zu können. Passend zum bundesweiter Digitaltag werden die Ergebnisse ganz remote zur dritten SPRINT Review-Party vorgestellt und somit die Möglichkeiten der Digitalisierung an der Schnittstelle zwischen Informatik und Anwendung für jedermann offen aufgezeigt. „Wir sind gespannt, welche Ideen, Innovationen und Neuheiten dann im nächsten Semester auf uns warten.“, freut sich Diana Hoffmeister, Geschäftsführerin des DIGIT. „Denn dann kommen die neuen Erstsemester und zwei weitere Anwendungsgebiete dazu, wodurch die Teams semesterübergreifend und die Projekte noch vielfältiger werden.“

Weitere Informationen zum Studiengang finden interessierte Schülerinnen und Schüler unter www.digitecstudieren.de. Die Bewerbung auf einen der zulassungsfreien Studienplätze erfolgt noch bis Mitte Juli direkt über das Bewerbungsportal der Ostfalia Hochschule.

Pressekontakt
Diana Hoffmeister
Leiterin der Geschäftsstelle

Im März wird’s ernst: ingenieurregion.de auf dem Weg zum großen Meilenstein

Vieles ist in den vergangenen Monaten auf ingenieurregion.de fertiggestellt worden. Ideen wurden erarbeitet, überarbeitet, verworfen und manche in anderer Form umgesetzt. Der große
Meilenstein – der Launch der Plattform – rückt nun immer näher, und das Projektteam der Ostfalia und der VDI-Bezirksgruppen Braunschweig und Hannover arbeitet unter Hochdruck an der Finalisierung der Webseite, um das Ziel des Projekts zu erreichen: junge Menschen für einen Beruf im Ingenieurbereich zu begeistern und Fachkräfte für die Region zu sichern.

Schwerpunkt soziale Medien

In den letzten Wochen vor dem Go-live von ingenieurregion.de liegt der Fokus neben dem Erstellen von weiteren Inhalten – dazu später mehr – vor allem auf der Bewerbung der Plattform in den wichtigsten Social-Media-Kanälen Instagram, Facebook und Twitter, um die junge Zielgruppe bestmöglich erreichen zu können. Hier wird seit Anfang Februar regelmäßig gepostet, geliked, abonniert und getweeted. Es lassen sich sowohl spannende Stories als auch informative Beiträge finden, um junge Menschen für die Plattform zu begeistern und eine größere Reichweite zu erzielen. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte sich das Projektteam hierzu, wie in der letzten Ausgabe des iQ-Journals berichtet, bei dem Workshop „Social Media – Best Practices“ in der VirtuaLounge in Braunschweig zusammengefunden und in kreativer Umgebung Marketingstrategien konzipiert.

Frische regionale Inhalte

Der Startpunkt der Social-Media-Präsenz von ingenieurregion.de war gekoppelt an eines der großen Events der letzten Wochen, welches vor allem für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure verschiedener Fachrichtungen interessant ist: den Carolo-Cup der TU Braunschweig, welchen das Team von ingenieurregion.de umfassend begleitete. Im Vorfeld wurden zwei der Teams, die für die Ostfalia an den Standorten Wolfenbüttel und Wolfsburg starteten, in ihren Vorbereitungen porträtiert. Die Vorberichte über die Teams „Ostfalia Cup“ und „e.Wolf“ bieten einen spannenden Einblick in studentische Projekte und den Alltag von MINT-Studiengängen abseits von Klausuren und Vorlesungen. Ergänzt werden diese Einblicke durch weitere Berichte, beispielsweise zu einem Besuch des Redaktionsteams bei einem Laborversuch der Fahrzeugtechnik-Masterstudierenden der Ostfalia.

Plattform im Härtetest

Um sicherzustellen, dass die Plattform bei der jungen Zielgruppe positiv aufgenommen wird und wir – wenn nötig – noch an einigen Stellschrauben drehen können, wird momentan ein Akzeptanztest geplant, der die Wirkung auf die Zielgruppe quantitativ auswertet und direktes Feedback sammelt. Das Projektteam ist gespannt auf die Ergebnisse und freut sich sehr auf den Launch!

ingenieurregion.de hebt ab

Unsere Plattform füllt sich mit immer mehr Inhalten

Die vergangenen Monate sind für unser Projektteam sehr ereignisreich gewesen. Intensiv arbeiten wir – die Ostfalia und die VDI-Bezirksvereine Braunschweig sowie Hannover – auf das „Go-live“ der Plattform ingenieurregion.de hin. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte für die Region zu gewinnen.

März 2020 ist es so weit: Wir gehen an den Start

Unser Fokus liegt aktuell darauf, ingenieurregion.de mit redaktionellen Inhalten zu füllen – denn Ende März 2020 wollen wir online gehen. Wir werden dann ab dem ersten Klick neugierig machen auf das, was unsere Region zu bieten hat. Ein paar Einblicke in Kürze: Es wird Beiträge geben, die für den Ingenieurberuf begeistern und zeigen, wie vielfältig schon das Studium sein kann. Ganz konkret: Im September war ich mit dem Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt sowie den Studenten und Jungingenieuren des VDI Braunschweig in 4.000 Fuß Höhe unterwegs. Auf Initiative von Josef Thomas haben wir bei diesem Flugpraktikum einen spannenden Tag miteinander verbracht (lesen Sie dazu auch Seite 13 des iQ-Journals). Auf ingenieurregion.de – zurzeit noch in der Laborversion – zeigen wir dieses besondere Erlebnis in Form von Fotos, Texthäppchen und kurzen Videos. Neben redaktionellen Inhalten wie diesem werden wir es mit unserer Plattform ermöglichen, direkt mit (angehenden) Ingenieurinnen und Ingenieuren in Kontakt zu treten. Lassen Sie sich von unseren weiteren Formaten überraschen!

Kreativer Austausch in großer Runde beim Workshop mit dem VDI Braunschweig

Exklusive Einblicke: So sieht die Laborversion aus

Darüber hinaus haben die Köpfe unseres Teams und unserer Partner in drei Workshops geraucht: Zunächst waren im September neun Vorstands- und Arbeitskreismitglieder des VDI Braunschweig an der Ostfalia zu Gast. Sie haben einen exklusiven Einblick in die Laborversion erhalten und nun eine klare Vorstellung vom aktuellen Stand und den Möglichkeiten der Plattform. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden Ideen, wie sich die Arbeitskreise des Bezirksvereins auf ingenieurregion.de einbringen können. Ein ähnliches Format ist mit dem VDI Hannover geplant.
Im Oktober hat unser Projektteam einen Workshop zum Thema „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media“ durchgeführt – denn unsere junge Zielgruppe ist online sehr präsent. Die Schülerinnen, Schüler und Studierenden nutzen soziale Medien zur Identitätsfindung und -konstruktion, um persönliche Erfahrungen und Meinungen zu teilen, Kontakte auszubauen und zu pflegen, zur Unterhaltung sowie zur Informationsgewinnung. Im Workshop wurden Potenziale unterschiedlicher Social-Media-Kanäle für das Projekt untersucht und Vorstellungen des Projektteams von der zukünftigen Online-Präsenz besprochen. Eine Strategie erarbeiten wir derzeit.
Die erste Zwischenevaluation unseres Projekts haben wir im November durchgeführt. Unterstützt durch eine externe Expertin hat das gesamte Team den Projektfortschritt sowie unsere Zusammenarbeit reflektiert. Aktuell werten wir die Ergebnisse aus und leiten konkrete Schritte für die weitere Projektlaufzeit bis April 2021 ab.

Sie möchten mehr wissen? Auf unserer Projektwebseite, bis zum Go-live der Plattform unter www.ingenieurregion.de, finden Sie ausführlichere Berichte zu unseren Workshops und Aktivitäten.

Hier geht’s zu den vollständigen Ausgaben des iQ-Journals

Projektvorstellung bei der International Week in Setúbal (Portugal)

Eine Woche, Teilnehmer*innen aus elf Ländern und ein gemeinsames Ziel: Netzwerke ausbauen, Forschungsthemen austauschen und zusammen Ideen und Projekte entwickeln. Für die Ostfalia reiste Vizepräsident Gert Bikker mit einem Teil des Teams des Wissens- und Technologietransfers sowie Professorinnen aus drei Fakultäten der Ostfalia im November zur International Week an das Instituto Politécnico de Setúbal (IPS) in Portugal.

Teilnehmende der International Week in Setúbal

Das Projekt „ingenieurregion.de“ stellte Koordinatorin Angelina Capelle im Rahmen des offiziellen Programms vor. Bei den internationalen Hochschulvertreter*innen stieß das Konzept der interaktiven Plattform auf großes Interesse. So konnten während der International Week wichtige Erkenntnisse und Anregungen für den weiteren Projektverlauf gewonnen werden. Das Entrepreneurship Office beispielsweise lieferte praxisnahe Beispiele dafür, wie aus einem Forschungsprojekt eine Gründung entstehen kann.

Für die Ostfalia bei der International Week in Setúbal (von links): Kai Hillebrecht, Angelina Capelle, Theresa Springer (alle Wissens- und Technologietransfer), Sandra Verena Müller (Fakultät Soziale Arbeit), Gert Bikker (Vizepräsident & Fakultät Informatik), Brigitte Wotha (Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien)

Neben der aktiven Vernetzung an sogenannten „Round Tables“ zu verschiedenen Forschungsthemen bot das Team der IPS Vorträge zum Thema Internationalisierung an Hochschulen an. Fallbeispiele luden dazu ein, über den eigenen nationalen Tellerrand zu blicken und Best Practices abzuleiten. Gemeinsame kulturelle Aktivitäten rundeten das Programm ab und trugen nicht nur dazu bei, geknüpfte Kontakte zu vertiefen, sondern auch Land und Leute kennenzulernen.

Round Tables: Vernetzung der Teilnehmenden und Ableitung von Best Practices

Workshop „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media”

Am Freitag, den 18. Oktober 2019 haben Vertreter*innen der drei Partner des Projekts „ingenieurregion.de“ (Ostfalia, VDI Braunschweig und Hannover) einen Workshop in der VirtuaLounge in Braunschweig durchgeführt. Das Thema lautete „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media“. Dabei wurden unter anderem Potenziale unterschiedlicher Social-Media-Kanäle für das Projekt untersucht und Vorstellungen des Projektteams von der zukünftigen Online-Präsenz besprochen. Im nächsten Schritt wird eine vorläufige Social-Media-Strategie festgelegt.

Vertreter*innen der Projektpartner tauschen sich aus (von links): Josef Thomas (VDI Braunschweig), Hans-Günther Seewald (VDI Hannover), Gert Bikker (Ostfalia), Kai Hillebrecht (Ostfalia) und Kathrin Weiß (Ostfalia)

Doch warum ist es eigentlich wichtig für das Projekt, auf Social-Media-Kanälen präsent zu sein und eine eigene Online-Plattform zu haben? Das übergeordnete Ziel von „ingenieurregion.de“ ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Diese Zielgruppen wiederum sind online sehr präsent. Sie nutzen Soziale Medien zur Identitätsfindung und -konstruktion, zum Teilen persönlicher Erfahrungen und Meinungen, zur Pflege und zum Ausbau ihrer Kontakte, zur Unterhaltung sowie zur Informationsgewinnung. Da die einzelnen Kanäle unterschiedlich genutzt werden, ist es wichtig, ihre jeweiligen Spezifika und Mechanismen zu kennen, zu verstehen und entsprechend für sich zu gebrauchen. Hier setzte der Workshop an.

Zusammenarbeit im Workshop (von links): Anna-Maria Ebermann (Ostfalia) und Josef Thomas (VDI Braunschweig)

Für die Zusammenstellung eines künftigen Online-Redaktionsteams und die Gestaltung der Online-Präsenz sind einige spannende Ideen zusammengekommen. Vorstellbar wäre es beispielsweise, Social Media Manager aus dem Projektumfeld mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf den Ingenieurberuf einzusetzen, wie Vertreter der VDI Bezirksvereine oder Lehrende und Studierende der Ostfalia. Auf der Plattform „ingenieurregion.de“ könnten Nutzerinnen und Nutzer somit zur Klärung ihrer Anliegen zum Beispiel zwischen Live-Chats mit Erfahrenen oder Peers entscheiden. Über die Plattform „ingenieurregion.de“ soll ihnen darüber hinaus Raum gegeben werden, sich untereinander zu vernetzen. Zur Beantwortung gesammelter oder häufig gestellter Fragen könnte eine Reihe kurzer Erklärvideos produziert werden. Auch für die Ankündigung relevanter Veranstaltungen in der Metropolregion sind Videoformate denkbar. Die Veranstaltungen selbst könnten online in einem geschützten Bereich oder für alle zugänglich gestreamt werden.

In den kommenden Wochen wird über das weitere Vorgehen entschieden. Es bleibt also spannend!

Voll im Ingenieursfieber – Das Redaktionsteam von ingenieurregion.de im Interview

Wir berichten im VDI-Magazin „iQ-Journal“: Unser Team hat kreativen Zuwachs bekommen. Kathrin Weiß und Yannick Waselkowski unterstützen uns beim Aufbau von ingenieurregion.de. Die interaktive Plattform entsteht im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der VDI Bezirksvereine Hannover und Braunschweig sowie der Ostfalia Hochschule. Lernen Sie Kathrin und Yannick im Interview kennen und erfahren Sie, wie unsere Laborversion momentan aussieht!

Erklärt doch erst einmal eure Aufgabe im Projekt.

Yannick: Wir machen momentan alles für die Seite von Konzeption und Redaktion bis zu Front-End und Back-End – gemeinsam mit dir, Angelina, und in Abstimmung mit den Partnern des VDI.

Kathrin: Wir haben wirklich viele verschiedene Aufgaben. Aber das macht es gerade so spannend.

Wie hilft euch euer fachlicher Hintergrund bei der Projektarbeit?

Kathrin: Mein Studium ist sehr interdisziplinär – von Informatik über Elektrotechnik bis zu Kommunikations- und Medienwissenschaften. Das kann ich im Projekt sowohl technisch als auch inhaltlich anwenden: Ich kann Kommunikationskonzepte umsetzen, also wie man Nutzer bindet und ihre Aufmerksamkeit erregt, und auch Inhalte für die Plattform entwickeln.

Yannick: Das sieht bei mir ähnlich aus – ich habe vieles schon während meiner Ausbildung zum Medienkaufmann gelernt und auch mein Studium ist fächerübergreifend. Aus meinen zwei Semestern Informatik vorab habe ich viel technisches Know-how mitgenommen. Es macht wirklich viel Spaß, diese Wissensbereiche zusammenzubringen und die Plattform als Gesamtkonstrukt mitzugestalten.

Wie waren denn bisher eure Berührungspunkte mit dem VDI?

Kathrin: Für den Austausch im Projektteam nutzen wir sämtliche Kommunikationswege – Telefon, Mail oder auch persönlich. Das läuft alles sehr direkt und kollegial.

Yannick: Ja, ich finde, das kann man wirklich hervorheben. Nach gemeinsamen Terminen habe ich jedes Mal das Gefühl, dass wir richtig gut vorangekommen sind und die Themen konstruktiv und kreativ vorangetrieben haben.

Wie kann man sich die Laborversion der Plattform aktuell vorstellen? Was macht ihr da momentan?

Kathrin: Wir haben inzwischen ein solides Grundgerüst der Plattform erstellt; zum Design müssen wir uns noch final abstimmen. Ansonsten ist es jetzt unser erstes Ziel, die Seite mit Inhalten zu füllen.

Wer wird in euren Augen der klassische Nutzer von ingenieurregion.de sein?

Kathrin: Es gibt nicht den einen spezifischen Nutzer – wir wollen grundsätzlich alle potenziellen Studierenden ansprechen, die sich für einen Ingenieurberuf entscheiden könnten, aber auch Menschen, die schon in dem Bereich arbeiten. Diese können sich fächerübergreifend über aktuelle Themen informieren und austauschen.

Yannick: Ja, die Plattform ist für alle innerhalb der Metropolregion gedacht, die in irgendeiner Form behaftet sind mit dem Ingenieursfieber.

Interview: Angelina Capelle M.A., Projektkoordinatorin ingenieurregion.de, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Hier geht’s zu den vollständigen Ausgaben des iQ-Journals

Workshop mit dem VDI Braunschweig

Wie kann sich der VDI Braunschweiger Bezirksverein e.V. auf der entstehenden Plattform „ingenieurregion.de“ inhaltlich einbringen? Am 25. September 2019 haben sich zehn aktive ehrenamtliche Vereinsmitglieder dieser Frage in einem dreistündigen Workshop gewidmet. Das Ergebnis sind konkrete Ideen zu Formaten, die gemeinsam umgesetzt werden können.

Zunächst präsentierten Angelina Capelle (Projektkoordinatorin, Ostfalia) und Kathrin Weiß (Projektmitarbeiterin, Ostfalia) den aktuellen Stand des Projekts sowie die Laborversion der Website, welche noch nicht öffentlich abrufbar ist. Außerdem zeigten sie ein Video von einem Schülerwettbewerb, welches in Zusammenarbeit mit dem VDI Hannover im Rahmen des Projekts bereits entstanden ist.

Erste Anregungen und Fragen zur Laborversion der Plattform konnten mit Unterstützung von Josef Thomas (Ressortverantwortlicher seitens VDI Braunschweig und aktives Mitglied im Projektteam) direkt besprochen werden.

Anschließend widmeten sich die Teilnehmenden drei Fragestellungen im Rahmen eines World Cafés. Vor allem ging es darum, wie bereits laufende Aktivitäten von den Arbeitskreisen des Vereins durch die Plattform „ingenieurregion.de“ unterstützt und erweitert werden können – beispielsweise durch eine multimediale Berichterstattung im Anschluss oder aber durch einen Livestream beziehungsweise -chat während der Veranstaltung. So würden neue Interessierte für Veranstaltungen gewonnen, die Reichweite der Themen erhöht und Neugier für den Ingenieurberuf in der Region geweckt. Mit großem Interesse bearbeiteten die VDI-Mitglieder die Fragen und hielten ihre Ideen auf Moderationskarten fest.

Die Teilnehmenden hoben in der abschließenden Feedbackrunde das Workshop-Format positiv hervor sowie die Einbindung der VDI-Mitglieder an dieser Stelle des Projekts. Nun haben sie eine klarere Vorstellung vom aktuellen Stand und den Möglichkeiten der Plattform „ingenieurregion.de“. Das Projektteam hat die erarbeiten Ideen ausgewertet und abgeleitet, welche Maßnahmen sich daraus bis zum Go Online der Plattform ergeben können.