ingenieurregion.de hebt ab

Unsere Plattform füllt sich mit immer mehr Inhalten

Die vergangenen Monate sind für unser Projektteam sehr ereignisreich gewesen. Intensiv arbeiten wir – die Ostfalia und die VDI-Bezirksvereine Braunschweig sowie Hannover – auf das „Go-live“ der Plattform ingenieurregion.de hin. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte für die Region zu gewinnen.

März 2020 ist es so weit: Wir gehen an den Start

Unser Fokus liegt aktuell darauf, ingenieurregion.de mit redaktionellen Inhalten zu füllen – denn Ende März 2020 wollen wir online gehen. Wir werden dann ab dem ersten Klick neugierig machen auf das, was unsere Region zu bieten hat. Ein paar Einblicke in Kürze: Es wird Beiträge geben, die für den Ingenieurberuf begeistern und zeigen, wie vielfältig schon das Studium sein kann. Ganz konkret: Im September war ich mit dem Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt sowie den Studenten und Jungingenieuren des VDI Braunschweig in 4.000 Fuß Höhe unterwegs. Auf Initiative von Josef Thomas haben wir bei diesem Flugpraktikum einen spannenden Tag miteinander verbracht (lesen Sie dazu auch Seite 13 des iQ-Journals). Auf ingenieurregion.de – zurzeit noch in der Laborversion – zeigen wir dieses besondere Erlebnis in Form von Fotos, Texthäppchen und kurzen Videos. Neben redaktionellen Inhalten wie diesem werden wir es mit unserer Plattform ermöglichen, direkt mit (angehenden) Ingenieurinnen und Ingenieuren in Kontakt zu treten. Lassen Sie sich von unseren weiteren Formaten überraschen!

Kreativer Austausch in großer Runde beim Workshop mit dem VDI Braunschweig

Exklusive Einblicke: So sieht die Laborversion aus

Darüber hinaus haben die Köpfe unseres Teams und unserer Partner in drei Workshops geraucht: Zunächst waren im September neun Vorstands- und Arbeitskreismitglieder des VDI Braunschweig an der Ostfalia zu Gast. Sie haben einen exklusiven Einblick in die Laborversion erhalten und nun eine klare Vorstellung vom aktuellen Stand und den Möglichkeiten der Plattform. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden Ideen, wie sich die Arbeitskreise des Bezirksvereins auf ingenieurregion.de einbringen können. Ein ähnliches Format ist mit dem VDI Hannover geplant.
Im Oktober hat unser Projektteam einen Workshop zum Thema „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media“ durchgeführt – denn unsere junge Zielgruppe ist online sehr präsent. Die Schülerinnen, Schüler und Studierenden nutzen soziale Medien zur Identitätsfindung und -konstruktion, um persönliche Erfahrungen und Meinungen zu teilen, Kontakte auszubauen und zu pflegen, zur Unterhaltung sowie zur Informationsgewinnung. Im Workshop wurden Potenziale unterschiedlicher Social-Media-Kanäle für das Projekt untersucht und Vorstellungen des Projektteams von der zukünftigen Online-Präsenz besprochen. Eine Strategie erarbeiten wir derzeit.
Die erste Zwischenevaluation unseres Projekts haben wir im November durchgeführt. Unterstützt durch eine externe Expertin hat das gesamte Team den Projektfortschritt sowie unsere Zusammenarbeit reflektiert. Aktuell werten wir die Ergebnisse aus und leiten konkrete Schritte für die weitere Projektlaufzeit bis April 2021 ab.

Sie möchten mehr wissen? Auf unserer Projektwebseite, bis zum Go-live der Plattform unter www.ingenieurregion.de, finden Sie ausführlichere Berichte zu unseren Workshops und Aktivitäten.

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Projektvorstellung bei der International Week in Setúbal (Portugal)

Eine Woche, Teilnehmer*innen aus elf Ländern und ein gemeinsames Ziel: Netzwerke ausbauen, Forschungsthemen austauschen und zusammen Ideen und Projekte entwickeln. Für die Ostfalia reiste Vizepräsident Gert Bikker mit einem Teil des Teams des Wissens- und Technologietransfers sowie Professorinnen aus drei Fakultäten der Ostfalia im November zur International Week an das Instituto Politécnico de Setúbal (IPS) in Portugal.

Teilnehmende der International Week in Setúbal

Das Projekt „ingenieurregion.de“ stellte Koordinatorin Angelina Capelle im Rahmen des offiziellen Programms vor. Bei den internationalen Hochschulvertreter*innen stieß das Konzept der interaktiven Plattform auf großes Interesse. So konnten während der International Week wichtige Erkenntnisse und Anregungen für den weiteren Projektverlauf gewonnen werden. Das Entrepreneurship Office beispielsweise lieferte praxisnahe Beispiele dafür, wie aus einem Forschungsprojekt eine Gründung entstehen kann.

Für die Ostfalia bei der International Week in Setúbal (von links): Kai Hillebrecht, Angelina Capelle, Theresa Springer (alle Wissens- und Technologietransfer), Sandra Verena Müller (Fakultät Soziale Arbeit), Gert Bikker (Vizepräsident & Fakultät Informatik), Brigitte Wotha (Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien)

Neben der aktiven Vernetzung an sogenannten „Round Tables“ zu verschiedenen Forschungsthemen bot das Team der IPS Vorträge zum Thema Internationalisierung an Hochschulen an. Fallbeispiele luden dazu ein, über den eigenen nationalen Tellerrand zu blicken und Best Practices abzuleiten. Gemeinsame kulturelle Aktivitäten rundeten das Programm ab und trugen nicht nur dazu bei, geknüpfte Kontakte zu vertiefen, sondern auch Land und Leute kennenzulernen.

Round Tables: Vernetzung der Teilnehmenden und Ableitung von Best Practices

Denkwerkstatt mit jungen Köpfen

Um die Plattform „ingenieurregion.de“ zielgruppenorientiert aufzubauen, führten die Projektbeteiligten der Ostfalia und des VDI Braunschweig am Montag, den 10. Dezember 2018 eine Denkwerkstatt mit Schülerinnen und Schülern des Christian-von-Dohm-Gymnasiums (CvD) in Goslar durch. Eine elfte Klasse sammelte in dem 90-minütigen Workshop Ideen für die Plattform, welche sich momentan im Aufbau befindet. Aus dem Lehrerkollegium wurde die Denkwerkstatt von Holger Ritzke, Ralf Töpperwien und Melanie Piatkowski intensiv begleitet. Durch das Programm leitete Moderatorin Bianca Richter-Harm (sustainify). Die Beteiligten seitens des Projektes waren Projektkoordinatorin Angelina Capelle (Ostfalia) sowie Josef Thomas (VDI Braunschweig). Eingangs stellten beide das Projekt vor, indem sie über einen Livestream aus dem Nebenraum zu der Klasse sprachen. So demonstrierten sie eines der geplanten Formate für „ingenieurregion.de“. Dann war die Meinung der Schülerinnen und Schüler zu dem Vorhaben gefragt – sie konnten Erwartungen an die Plattform äußern und Feedback zum Livestream geben. Im Anschluss trugen die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in Kleingruppen zusammen. Zunächst sammelten sie Vorstellungen und Ideen zu der interaktiven Plattform und stellten damit die intuitiven Anforderungen dar, die diese junge Zielgruppe an eine Internetplattform hat. Insbesondere die mobile Verfügbarkeit und Möglichkeiten der Berufsorientierung spielten eine Rolle im anschließenden Dialog. In der zweiten Phase setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Entwicklung der Plattform auseinander. Sie notierten eigene Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit Plattformen und Medien im Allgemeinen. Die Schülerinnen und Schüler setzten in den Denkwerkstätten ihre volle Kreativität ein, sodass sich am Ende ein angeregter Austausch zu den Ideen in der gesamten Klasse ergab. Sie gaben außerdem positives Feedback zu der Planung von „ingenieurregion.de“ und zeigten Interesse daran, weiterhin in den Entstehungsprozess der Plattform involviert zu werden. Nach einer abschließenden Feedback- und Fragerunde beendeten alle Beteiligten den Workshop mit dem Gefühl, etwas mitzunehmen und freuen sich nun auf eine spannende weitere Kooperation.

Ideenschmiede auf der Burg: Technischer Aufbau startet in Kürze

Daumen hoch! Das ist das Fazit unseres Team-Gesprächs auf Burg Warberg am 19. Oktober. Zwischen den vor mehr als 800 Jahren am Elmrand erbauten Mauern haben wir Pläne für die Zukunft unserer interaktiven Plattform ingenieurregion.de geschmiedet. Ihr technischer Aufbau wird bald beginnen – zunächst als nichtöffentliche Laborversion. Dann können auch Pilotformate gestartet werden, auf die wir uns bei unserem Treffen geeinigt haben und die nun weiter konzeptioniert werden. Diese Anwendungsfälle tragen maßgeblich dazu bei, die funktionalen Spezifikationen unserer vom Land Niedersachsen geförderten Plattform zu präzisieren.
Außerdem hat unser Team ein neues Mitglied gewonnen: Vivian Bochem, Studentin des Masterstudienganges „Strategisches Management“ an der Ostfalia. Im Projekt unterstützt sie uns als wissenschaftliche Hilfskraft noch bis Ende Februar, beispielsweise bei der Einbindung unserer Projektunterstützer. Die mehr als 20 Einrichtungen aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben im ersten Schritt unsere Fragebögen zu Interessen und Ideen bezüglich ingenieurregion.de beantwortet. Dann haben wir Gespräche geführt, um die Themen zu vertiefen. Die abschließende Auswertung ist zum Jahresanfang 2019 geplant.

Austausch mit MINT

Auch die Vernetzung ist nicht zu kurz gekommen: Anfang September war ich beim „Netzwerkabend für Frauen in Informatik und Technik“ in der IHK Braunschweig zu Gast, um mich mit den im MINT-Bereich arbeitenden Teilnehmerinnen über unser Projekt auszutauschen. Diese regelmäßig stattfindende Veranstaltung wurde von der TU Braunschweig ins Leben gerufen. Außerdem diente die historische Burg Warberg nach unserem Team-Gespräch als Ort der Vernetzung zwischen verschiedenen Verbundprojekten der Ostfalia. Im Rahmen eines Workshops lernten sich die Beteiligten näher kennen und entwickelten gemeinsame Perspektiven.

Text: Angelina Capelle M.A., Projektkoordinatorin ingenieurregion.de, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

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Wir sind gestartet! Vollzeitstelle koordiniert Projekt ingenieurregion.de

Den Förderbescheid für unser Projekt haben wir erhalten, der Kooperationsvertrag zwischen den drei Partnern Ostfalia, VDI Hannover und VDI Braunschweig ist fertig – und jetzt ist auch die Vollzeitstelle zur wissenschaftlichen Begleitung besetzt: Seit 1. Juli übernehme ich die Umsetzung und Koordination des Projekts ingenieurregion.de – Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung in der Metropolregion gemeinsam mit dem Team.
Das beinhaltet einen bunten Strauß an verschiedenen Aufgaben – beispielsweise unsere regelmäßigen Meetings zu organisieren, in denen wir die nächsten Schritte besprechen und zentrale Entscheidungen treffen. Und natürlich vor allem, diese Schritte in die Tat umzusetzen!

Während der dreijährigen Projektlaufzeit (April 2018 bis April 2021) bauen Ostfalia und die beiden Bezirksvereine die interaktive Plattform ingenieurregion.de für alle Akteure der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg auf. Wir entwickeln Formate zum transdisziplinären Austausch der Nutzer und setzen diese um – gemeinsam mit unseren Unterstützern aus verschiedensten Bereichen. So wollen wir für Technik begeistern, Menschen miteinander vernetzen, Nachwuchs gewinnen und Fachkräfte für die Region sichern.
In den letzten Ausgaben des iQ-Journals haben wir immer wieder über ingenieurregion.de berichtet. Nun werde ich regelmäßig diese neue Rubrik im Mitgliedermagazin des VDI Braunschweig mit Neuigkeiten füllen. Aktuelle Informationen und Mitteilungen gibt es ab sofort auch unter www.ostfalia.de/ingenieurregion.de.

Text: Angelina Capelle M.A., Projektkoordinatorin ingenieurregion.de, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

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