Das geht ins Ohr!

Neu auf ingenieurregion.de: Podcast, FAQ und Profile

Welche Fähigkeiten müssen Ingenieurinnen und Ingenieure mitbringen? Wie zeitaufwendig ist das Studium? Auf welche praktischen Erfahrungen sollte ich Wert legen? Diese Fragen und viele mehr beantworten die Studenten und Jungingenieure (SuJ) des VDI Braunschweiger Bezirksvereins auf ingenieurregion.de. Die FAQ (Frequently Asked Questions) sind Fragen, die sich die Studierenden häufig stellen, bevor sie sich für das Ingenieurwesen entscheiden. Die Antworten können sie heute auf Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen geben. Spielt jemand in Ihrem Umfeld mit dem Gedanken, Ingenieur oder Ingenieurin zu werden? Dann sind die Tipps der SuJ bestimmt hilfreich. Wenn Fragen offenbleiben, vermitteln wir aus dem Redaktionsteam an (angehende) Ingenieurinnen und Ingenieure weiter. Zum Beispiel an unsere Gurus, die sich hier vorstellen. Melden Sie sich einfach über eines der auf der Website integrierten Kontaktformulare!

Stories aus der Branche

Das war nur das erste Beispiel der neuen redaktionellen Beiträge auf ingenieurregion.de. Kennen Sie schon unsere Podcast-Reihe „Ingwertee mit…“? In der neuesten Folge
trafen wir uns online mit Tobias Stelzer, Masterabsolvent der Luft- und Raumfahrttechnik – und ausgebildetem Krankenpfleger. Er erzählt, wie es ist, nach einer Ausbildung einen kompletten Themenwechsel zum Ingenieurwesen hinzulegen, welche Vorteile es bringen kann, vor dem Studium auch fachfremde Erfahrungen zu machen und wie es sich für ihn anfühlt, nach dem Studium wieder als Krankenpfleger in der Corona-Krise auszuhelfen. Hören Sie hier rein. Der Vorteil am Audio Format: Sie können unser Interview ganz entspannt nebenbei anhören – im Auto oder im Zug, im Park oder zu Hause.

Benefits, Balance & Co.

Fachkräfte für die Region sichern – das ist neben der Nachwuchsgewinnung das zweite Ziel, das wir mit unserer Plattform verfolgen. In den kommenden Monaten erscheinen in der Rubrik „Ingenieur*in sein“ neue Formate, die sich an Ingenieurinnen und Ingenieure richten, die bereits im Arbeitsleben oder kurz vor dem Berufseinstieg stehen. Unternehmen der Region stellen sich in Profilen mit den Benefits vor, die sie ihren Beschäftigten bieten – von Angeboten zur Förderung der Work-Life-Balance über den Betriebskindergarten bis zur Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz. Außerdem entsteht ein Bereich, in dem innovative technische Ideen vorgestellt und Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft gewonnen werden können. Sie wollen keine neuen Beiträge mehr verpassen? Folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram, Facebook, Twitter und YouTube! Die Links finden Sie ganz unten auf ingenieurregion.de. Übrigens: ingenieurregion.de ist ein gemeinsames Projekt der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und der VDI-Bezirksvereine Braunschweig und Hannover. Es wird gefördert vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser und unterstützt durch die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen Wolfsburg sowie über 20 regionale Institutionen aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Innovative Köpfe gesucht!

Kreativ, vernetzt, vielseitig – mit diesen drei Worten bringt Projektkoordinatorin Angelina Capelle die interaktive Plattform ingenieurregion.de auf den Punkt. Eine Plattform, die zeigen möchte, wie vielfältig das Ingenieurwesen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ist. Von Wasserbau über Luftfahrt bis zum Maschinenbau – das Projekt hat eine konkrete Mission, und zwar junge Menschen für die Branche zu begeistern und Fachkräfte für die Region zu sichern. Die Plattform ist das Herzstück eines Kooperationsprojekts der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Bezirksvereine des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) Braunschweig und Hannover. Es wird vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser gefördert und von über 20 regionalen Partner*innen aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt.

„Neugierige Menschen aus unserer Region, die sich für Technik begeistern oder es lernen wollen“, so fasst Angelina Capelle die Zielgruppe des Projekts zusammen. Seit Juli 2018 arbeitet sie in einem interdisziplinären Team intensiv am technischen Aufbau der Plattform und der Entwicklung verschiedenster Formate. Gemeinsam ist das Team mit vielen Ideen gestartet, hat manche verworfen, umgestrickt und eine ganze Menge bereits umgesetzt. Eine der Ideen ist die Aufteilung der Plattform in Formate für die zwei zentralen Zielgruppen „Wir haben uns für zwei zielgruppenspezifische Einstiege in die Website entschieden: Ingenieurin werden und Ingenieurin sein. In der ersten Projektphase haben wir uns vor allem auf Studieninteressierte und Studierende konzentriert – schließlich wollen wir Nachwuchs gewinnen. Unsere zweite Mission ist die Fachkräftesicherung. Deshalb umfasst unsere Zielgruppe auch kleine und mittelständische Unternehmen, Institutionen wie Wirtschaftsförderungen oder regionale Zusammenschlüsse sowie berufstätige Ingenieurinnen.“ Die Idee des Netzwerks und des gemeinsamen Austauschs taucht auf ingenieurregion.de immer wieder auf. Nicht nur für das Projekt, sondern auch für die Arbeit von Ingenieurinnen im Allgemeinen kann es wichtig sein, sich zu vernetzen und über den Tellerrand hinauszuschauen. „Ich denke, dass beim vernetzten Arbeiten alle voneinander profitieren können“, so Capelle. „Man bleibt nicht nur im eigenen Fachgebiet und durch einen solchen Austausch kommen oft tolle Projektideen auf!“

So wird das Netz der Ingenieurregion täglich größer und die Plattform füllt sich mit neuen Themen rund um das Ingenieurwesen. Immer ist das Redaktionsteam auf der Suche nach neuen Gesichtern, Ideen und Formaten. Auch aus diesem Grund ist ihnen der interaktive Charakter der Plattform so wichtig. Für die Kontaktaufnahme und den Austausch stehen unterschiedliche Kanäle zur Verfügung: „Die Nutzerinnen und Nutzer können sich über integrierte Kontaktformulare auf unserer Website direkt an uns als Redaktionsteam wenden. Sowohl Fragen zum Projekt an sich als auch zu den Inhalten der Seite nehmen wir hier gerne entgegen“, sagt Capelle. Darüber hinaus ist das Team auch in sozialen Medien aktiv und verbreitet die Inhalte auf Instagram, Facebook, Twitter und YouTube. Eine Besonderheit sind die sogenannten Guru-Profile. Der Guru ist bei ingenieurregion.de eine Art Mentorin, der Interessierten eine Beratung anbietet. So stellen sich (angehende) Ingenieurinnen mit einem kurzen Steckbrief vor und laden ein, Kontakt mit ihnen aufzunehmen. „So können sich Interessierte ganz unkompliziert und auf Augenhöhe mit den Gurus austauschen, Fragen loswerden oder sich vernetzen“, erklärt Capelle die Idee hinter der Figur. Insbesondere Schülerinnen und Schüler können sich über die Profile zu möglichen Berufswegen informieren und mit ihnen ins Gespräch kommen. „Oft stellt sich die Frage, was eigentlich hinter den Berufsbildern steckt. Deshalb ist es uns wichtig, verschiedene Fachrichtungen zu zeigen und diese an konkreten Personen greifbarer zu machen.“

Um immer nah beim wissenschaftlichen Nachwuchs zu bleiben, ist das Team auch in Schulen der Region unterwegs. Dort begleitete ingenieurregion.de die jungen Köpfe beispielsweise bei der JeT-Challenge, in der Teams in einem Wettbewerb ein ferngesteuertes Auto entwickeln und so einen praktischen Einblick in zukunftsorientierte Technik bekommen. „Die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ist für uns besonders wichtig, um die tatsächlichen Bedarfe der jungen Zielgruppe zu erfassen. Auf welchen Kanälen sind sie unterwegs? Was erwarten sie von einem Online-Angebot? Und welche Fragen verunsichern sie bei ihrer Studien- und Berufswahl?“ Der direkte Kontakt in den Schulen schaffe häufig Möglichkeiten, erste Unsicherheiten zu Berufen im MINT-Bereich zu nehmen. Und natürlich nimmt das Team auch zahlreiche Tipps aus den Workshops mit.

Den Wunsch nach einer bunten Plattform mit vielen mobilen Angeboten konnte ingenieurregion.de bereits in die Tat umsetzen und freut sich über die Ideen der Schülerinnen und Schüler: „Ihre Begeisterung und Experimentierfreude ist einfach ansteckend!“ Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Gert Bikker, Ostfalia-Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, meint: „Die aktuellen Bedingungen zeigen umso mehr, dass wir für Digitalisierung und Entwicklung innovative Köpfe brauchen. Junge Menschen müssen wir in ihren Formaten für Ingenieurberufe interessieren. Dem Team von ingenieurregion.de gelingt das in einem kreativen Mix aus Online-Formaten und virtueller Präsenz auf unterschiedlichen Kanälen.“

Neben Angeboten vor Ort und auf den Social-Media-Kanälen geht ingenieurregion.de auch ins Ohr. In ihrem Podcast lädt das Team regelmäßig verschiedene Gesichter auf einen Ing.wer-Tee ein. Dabei kommt die Plattform, teilweise in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Ostfalia Hochschule, zu Projekten, Berufswegen und Erfahrungen rund ums Studium ins Gespräch. Angelina Capelle ist beim Podcast besonders das Gespräch mit Tobias Stelzer in Erinnerung geblieben: „Tobias hat einen eher ungewöhnlichen Lebenslauf: Vom Krankenpfleger zum Masterabsolventen in der Luft- und Raumfahrt und wieder zurück. Als aufgrund der Corona-Pandemie zusätzliche Pflegekräfte gesucht wurden, hat er sich freiwillig gemeldet und ist wieder im Schichtdienst eingestiegen. Ein faszinierender Perspektivwechsel!“ Diese und andere Einladungen auf einen Ing.wer-Tee sind auf der Plattform jederzeit aufrufbar und das Team ist ständig auf der Suche nach neuen Gesichtern. Und was wünscht sich das Team neben neuen Geschichten noch für die Zukunft? „Bei unseren neuen Formaten sprechen wir von ‚Piloten‘ und wir hoffen, dass viele von ihnen auch in Zukunft flugfähig bleiben“, sagt Capelle. „Unser Wunsch ist, dass ingenieurregion.de noch viele Jahre mit neuen spannenden Inhalten gefüllt wird, Menschen darüber miteinander in Kontakt kommen und die Vielfalt des Ingenieurberufs entdecken!“

Drei Fragen an… Angelina Capelle

Angelina Capelle (M.A.) ist Projektkoordinatorin, Social Media Managerin und Content Creator bei ingenieurregion.de. Im Redaktionsteam kreiert sie mit Kathrin Weiß (M.Sc.) und Yannick Waselkowski neue Inhalte und Formate für die Plattform. Sie hat drei Fragen zu ihrem Arbeitsalltag und ihren Erfahrungen beantwortet.

Was sind deine Aufgaben bei ingenieurregion.de?
Bei mir laufen alle Fäden des Projekts zusammen: Ich habe die Übersicht, was wir schon geschafft haben und was noch vor uns liegt. Außerdem arbeite ich auch redaktionell, das heißt, ich erarbeite Konzepte für neue Formate, schreibe und redigiere Texte oder mache auch mal Foto- und Videoaufnahmen. Die Entscheidung, welche neuen Inhalte es geben soll und wie es strategisch weitergeht, fälle ich aber keineswegs alleine: Unser Projektteam besteht aus Vertreter*innen unserer drei Projektpartner Ostfalia, VDI Braunschweig und VDI Hannover; Projektleiter ist unser Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer Prof. Dr.-Ing. Gert Bikker. Die Redaktion von ingenieurregion.de sowie unseren Social-Media-Kanälen haben wir auf drei Schultern verteilt: Kathrin pflegt die Website, Yannick ist unser Kamera- und Schnittprofi und ich bin für die Kommunikation verantwortlich. Das Konzeptionieren, Texten und Posten teilen wir uns nach Bedarf auf.

Was macht aus deiner Sicht die Region so besonders?
Unsere Region ist sehr forschungsstark und das zeigt sich in all den Studiengängen und Arbeitsplätzen, die so unheimlich vielfältig sind. Außerdem gibt es eine Fülle an regionalen Initiativen, die dafür spricht, dass wir uns immer besser vernetzen und es viele Menschen gibt, die sich hier wohlfühlen. Nach meinem Studium in Berlin bin ich deshalb auch in meine Heimatstadt Braunschweig zurückgekehrt

Du arbeitest in einem sehr jungen Team und erarbeitest neue Projektideen. Wie kann man sich deinen Arbeitsalltag konkret vorstellen?
Kein Tag ist wie der andere! Ich bin ständig im Austausch mit Projektpartnerinnen und natürlich (angehenden) Ingenieurinnen, ob per Mail, telefonisch oder persönlich. Auch bei Veranstaltungen, Videodrehs oder Interviews bin ich des Öfteren anzutreffen. Unsere Zusammenarbeit im Redaktionsteam läuft sehr unkompliziert und macht viel Spaß, weil wir uns auch auf persönlicher Ebene gut verstehen. Neue Ideen entstehen bei uns oft spontan, aber auch beim gemeinsamen Brainstorming. Unsere Projektplanung läuft agil, das heißt, dass uns viele Möglichkeiten offenstehen und wir immer wieder neu entscheiden, in welche Richtung es weitergeht.

Das Projekt ingenieurregion.de ist beim Wissens- und Technologietransfer der Hochschule angesiedelt. Hier im Haus ist diese Einrichtung als WTT bekannt.
Aber was macht der WTT sonst noch?

Vieles: Der Wissens- und Technologietransfer der Ostfalia ist die erste Kontaktstelle bei der Suche nach Verbindungen in
die Hochschule, um beispielsweise auf das Wissen der Expertinnen zurückzugreifen oder fachliche Fragestellungen zu diskutieren.

Neben dieser Aufgabe umfasst der Service:

  • Unterstützung von Forschungskooperationen im Rahmen von Antragsund Auftragsforschung
  • Informationen zu den Forschungsschwerpunkten und -projekten an der Ostfalia
  • Kontaktvermittlung zu den Professorinnen im Haus
  • Beratung zu finanziellen Fördermöglichkeiten von Projekten in Kooperation mit Unternehmen, Verbänden, Institutionen und Forschungseinrichtungen – regional, national sowie international
  • Beratung zu Erfindungsmeldungen, Patenten und Schutzrechten
  • Organisation von Veranstaltungen zur Initiierung von Kooperationen und zum Austausch von Ideen und Wissen

ingenieurregion.de hebt ab

Unsere Plattform füllt sich mit immer mehr Inhalten

Die vergangenen Monate sind für unser Projektteam sehr ereignisreich gewesen. Intensiv arbeiten wir – die Ostfalia und die VDI-Bezirksvereine Braunschweig sowie Hannover – auf das „Go-live“ der Plattform ingenieurregion.de hin. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte für die Region zu gewinnen.

März 2020 ist es so weit: Wir gehen an den Start

Unser Fokus liegt aktuell darauf, ingenieurregion.de mit redaktionellen Inhalten zu füllen – denn Ende März 2020 wollen wir online gehen. Wir werden dann ab dem ersten Klick neugierig machen auf das, was unsere Region zu bieten hat. Ein paar Einblicke in Kürze: Es wird Beiträge geben, die für den Ingenieurberuf begeistern und zeigen, wie vielfältig schon das Studium sein kann. Ganz konkret: Im September war ich mit dem Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt sowie den Studenten und Jungingenieuren des VDI Braunschweig in 4.000 Fuß Höhe unterwegs. Auf Initiative von Josef Thomas haben wir bei diesem Flugpraktikum einen spannenden Tag miteinander verbracht (lesen Sie dazu auch Seite 13 des iQ-Journals). Auf ingenieurregion.de – zurzeit noch in der Laborversion – zeigen wir dieses besondere Erlebnis in Form von Fotos, Texthäppchen und kurzen Videos. Neben redaktionellen Inhalten wie diesem werden wir es mit unserer Plattform ermöglichen, direkt mit (angehenden) Ingenieurinnen und Ingenieuren in Kontakt zu treten. Lassen Sie sich von unseren weiteren Formaten überraschen!

Kreativer Austausch in großer Runde beim Workshop mit dem VDI Braunschweig

Exklusive Einblicke: So sieht die Laborversion aus

Darüber hinaus haben die Köpfe unseres Teams und unserer Partner in drei Workshops geraucht: Zunächst waren im September neun Vorstands- und Arbeitskreismitglieder des VDI Braunschweig an der Ostfalia zu Gast. Sie haben einen exklusiven Einblick in die Laborversion erhalten und nun eine klare Vorstellung vom aktuellen Stand und den Möglichkeiten der Plattform. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden Ideen, wie sich die Arbeitskreise des Bezirksvereins auf ingenieurregion.de einbringen können. Ein ähnliches Format ist mit dem VDI Hannover geplant.
Im Oktober hat unser Projektteam einen Workshop zum Thema „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media“ durchgeführt – denn unsere junge Zielgruppe ist online sehr präsent. Die Schülerinnen, Schüler und Studierenden nutzen soziale Medien zur Identitätsfindung und -konstruktion, um persönliche Erfahrungen und Meinungen zu teilen, Kontakte auszubauen und zu pflegen, zur Unterhaltung sowie zur Informationsgewinnung. Im Workshop wurden Potenziale unterschiedlicher Social-Media-Kanäle für das Projekt untersucht und Vorstellungen des Projektteams von der zukünftigen Online-Präsenz besprochen. Eine Strategie erarbeiten wir derzeit.
Die erste Zwischenevaluation unseres Projekts haben wir im November durchgeführt. Unterstützt durch eine externe Expertin hat das gesamte Team den Projektfortschritt sowie unsere Zusammenarbeit reflektiert. Aktuell werten wir die Ergebnisse aus und leiten konkrete Schritte für die weitere Projektlaufzeit bis April 2021 ab.

Sie möchten mehr wissen? Auf unserer Projektwebseite, bis zum Go-live der Plattform unter www.ingenieurregion.de, finden Sie ausführlichere Berichte zu unseren Workshops und Aktivitäten.

Hier geht’s zu den vollständigen Ausgaben des iQ-Journals

Workshop „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media”

Am Freitag, den 18. Oktober 2019 haben Vertreter*innen der drei Partner des Projekts „ingenieurregion.de“ (Ostfalia, VDI Braunschweig und Hannover) einen Workshop in der VirtuaLounge in Braunschweig durchgeführt. Das Thema lautete „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media“. Dabei wurden unter anderem Potenziale unterschiedlicher Social-Media-Kanäle für das Projekt untersucht und Vorstellungen des Projektteams von der zukünftigen Online-Präsenz besprochen. Im nächsten Schritt wird eine vorläufige Social-Media-Strategie festgelegt.

Vertreter*innen der Projektpartner tauschen sich aus (von links): Josef Thomas (VDI Braunschweig), Hans-Günther Seewald (VDI Hannover), Gert Bikker (Ostfalia), Kai Hillebrecht (Ostfalia) und Kathrin Weiß (Ostfalia)

Doch warum ist es eigentlich wichtig für das Projekt, auf Social-Media-Kanälen präsent zu sein und eine eigene Online-Plattform zu haben? Das übergeordnete Ziel von „ingenieurregion.de“ ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Diese Zielgruppen wiederum sind online sehr präsent. Sie nutzen Soziale Medien zur Identitätsfindung und -konstruktion, zum Teilen persönlicher Erfahrungen und Meinungen, zur Pflege und zum Ausbau ihrer Kontakte, zur Unterhaltung sowie zur Informationsgewinnung. Da die einzelnen Kanäle unterschiedlich genutzt werden, ist es wichtig, ihre jeweiligen Spezifika und Mechanismen zu kennen, zu verstehen und entsprechend für sich zu gebrauchen. Hier setzte der Workshop an.

Zusammenarbeit im Workshop (von links): Anna-Maria Ebermann (Ostfalia) und Josef Thomas (VDI Braunschweig)

Für die Zusammenstellung eines künftigen Online-Redaktionsteams und die Gestaltung der Online-Präsenz sind einige spannende Ideen zusammengekommen. Vorstellbar wäre es beispielsweise, Social Media Manager aus dem Projektumfeld mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf den Ingenieurberuf einzusetzen, wie Vertreter der VDI Bezirksvereine oder Lehrende und Studierende der Ostfalia. Auf der Plattform „ingenieurregion.de“ könnten Nutzerinnen und Nutzer somit zur Klärung ihrer Anliegen zum Beispiel zwischen Live-Chats mit Erfahrenen oder Peers entscheiden. Über die Plattform „ingenieurregion.de“ soll ihnen darüber hinaus Raum gegeben werden, sich untereinander zu vernetzen. Zur Beantwortung gesammelter oder häufig gestellter Fragen könnte eine Reihe kurzer Erklärvideos produziert werden. Auch für die Ankündigung relevanter Veranstaltungen in der Metropolregion sind Videoformate denkbar. Die Veranstaltungen selbst könnten online in einem geschützten Bereich oder für alle zugänglich gestreamt werden.

In den kommenden Wochen wird über das weitere Vorgehen entschieden. Es bleibt also spannend!