ingenieurregion.de hebt ab

Unsere Plattform füllt sich mit immer mehr Inhalten

Die vergangenen Monate sind für unser Projektteam sehr ereignisreich gewesen. Intensiv arbeiten wir – die Ostfalia und die VDI-Bezirksvereine Braunschweig sowie Hannover – auf das „Go-live“ der Plattform ingenieurregion.de hin. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte für die Region zu gewinnen.

März 2020 ist es so weit: Wir gehen an den Start

Unser Fokus liegt aktuell darauf, ingenieurregion.de mit redaktionellen Inhalten zu füllen – denn Ende März 2020 wollen wir online gehen. Wir werden dann ab dem ersten Klick neugierig machen auf das, was unsere Region zu bieten hat. Ein paar Einblicke in Kürze: Es wird Beiträge geben, die für den Ingenieurberuf begeistern und zeigen, wie vielfältig schon das Studium sein kann. Ganz konkret: Im September war ich mit dem Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt sowie den Studenten und Jungingenieuren des VDI Braunschweig in 4.000 Fuß Höhe unterwegs. Auf Initiative von Josef Thomas haben wir bei diesem Flugpraktikum einen spannenden Tag miteinander verbracht (lesen Sie dazu auch Seite 13 des iQ-Journals). Auf ingenieurregion.de – zurzeit noch in der Laborversion – zeigen wir dieses besondere Erlebnis in Form von Fotos, Texthäppchen und kurzen Videos. Neben redaktionellen Inhalten wie diesem werden wir es mit unserer Plattform ermöglichen, direkt mit (angehenden) Ingenieurinnen und Ingenieuren in Kontakt zu treten. Lassen Sie sich von unseren weiteren Formaten überraschen!

Kreativer Austausch in großer Runde beim Workshop mit dem VDI Braunschweig

Exklusive Einblicke: So sieht die Laborversion aus

Darüber hinaus haben die Köpfe unseres Teams und unserer Partner in drei Workshops geraucht: Zunächst waren im September neun Vorstands- und Arbeitskreismitglieder des VDI Braunschweig an der Ostfalia zu Gast. Sie haben einen exklusiven Einblick in die Laborversion erhalten und nun eine klare Vorstellung vom aktuellen Stand und den Möglichkeiten der Plattform. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden Ideen, wie sich die Arbeitskreise des Bezirksvereins auf ingenieurregion.de einbringen können. Ein ähnliches Format ist mit dem VDI Hannover geplant.
Im Oktober hat unser Projektteam einen Workshop zum Thema „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media“ durchgeführt – denn unsere junge Zielgruppe ist online sehr präsent. Die Schülerinnen, Schüler und Studierenden nutzen soziale Medien zur Identitätsfindung und -konstruktion, um persönliche Erfahrungen und Meinungen zu teilen, Kontakte auszubauen und zu pflegen, zur Unterhaltung sowie zur Informationsgewinnung. Im Workshop wurden Potenziale unterschiedlicher Social-Media-Kanäle für das Projekt untersucht und Vorstellungen des Projektteams von der zukünftigen Online-Präsenz besprochen. Eine Strategie erarbeiten wir derzeit.
Die erste Zwischenevaluation unseres Projekts haben wir im November durchgeführt. Unterstützt durch eine externe Expertin hat das gesamte Team den Projektfortschritt sowie unsere Zusammenarbeit reflektiert. Aktuell werten wir die Ergebnisse aus und leiten konkrete Schritte für die weitere Projektlaufzeit bis April 2021 ab.

Sie möchten mehr wissen? Auf unserer Projektwebseite, bis zum Go-live der Plattform unter www.ingenieurregion.de, finden Sie ausführlichere Berichte zu unseren Workshops und Aktivitäten.

Hier geht’s zu den vollständigen Ausgaben des iQ-Journals

Projektvorstellung bei der International Week in Setúbal (Portugal)

Eine Woche, Teilnehmer*innen aus elf Ländern und ein gemeinsames Ziel: Netzwerke ausbauen, Forschungsthemen austauschen und zusammen Ideen und Projekte entwickeln. Für die Ostfalia reiste Vizepräsident Gert Bikker mit einem Teil des Teams des Wissens- und Technologietransfers sowie Professorinnen aus drei Fakultäten der Ostfalia im November zur International Week an das Instituto Politécnico de Setúbal (IPS) in Portugal.

Teilnehmende der International Week in Setúbal

Das Projekt „ingenieurregion.de“ stellte Koordinatorin Angelina Capelle im Rahmen des offiziellen Programms vor. Bei den internationalen Hochschulvertreter*innen stieß das Konzept der interaktiven Plattform auf großes Interesse. So konnten während der International Week wichtige Erkenntnisse und Anregungen für den weiteren Projektverlauf gewonnen werden. Das Entrepreneurship Office beispielsweise lieferte praxisnahe Beispiele dafür, wie aus einem Forschungsprojekt eine Gründung entstehen kann.

Für die Ostfalia bei der International Week in Setúbal (von links): Kai Hillebrecht, Angelina Capelle, Theresa Springer (alle Wissens- und Technologietransfer), Sandra Verena Müller (Fakultät Soziale Arbeit), Gert Bikker (Vizepräsident & Fakultät Informatik), Brigitte Wotha (Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien)

Neben der aktiven Vernetzung an sogenannten „Round Tables“ zu verschiedenen Forschungsthemen bot das Team der IPS Vorträge zum Thema Internationalisierung an Hochschulen an. Fallbeispiele luden dazu ein, über den eigenen nationalen Tellerrand zu blicken und Best Practices abzuleiten. Gemeinsame kulturelle Aktivitäten rundeten das Programm ab und trugen nicht nur dazu bei, geknüpfte Kontakte zu vertiefen, sondern auch Land und Leute kennenzulernen.

Round Tables: Vernetzung der Teilnehmenden und Ableitung von Best Practices

Workshop „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media”

Am Freitag, den 18. Oktober 2019 haben Vertreter*innen der drei Partner des Projekts „ingenieurregion.de“ (Ostfalia, VDI Braunschweig und Hannover) einen Workshop in der VirtuaLounge in Braunschweig durchgeführt. Das Thema lautete „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media“. Dabei wurden unter anderem Potenziale unterschiedlicher Social-Media-Kanäle für das Projekt untersucht und Vorstellungen des Projektteams von der zukünftigen Online-Präsenz besprochen. Im nächsten Schritt wird eine vorläufige Social-Media-Strategie festgelegt.

Vertreter*innen der Projektpartner tauschen sich aus (von links): Josef Thomas (VDI Braunschweig), Hans-Günther Seewald (VDI Hannover), Gert Bikker (Ostfalia), Kai Hillebrecht (Ostfalia) und Kathrin Weiß (Ostfalia)

Doch warum ist es eigentlich wichtig für das Projekt, auf Social-Media-Kanälen präsent zu sein und eine eigene Online-Plattform zu haben? Das übergeordnete Ziel von „ingenieurregion.de“ ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Diese Zielgruppen wiederum sind online sehr präsent. Sie nutzen Soziale Medien zur Identitätsfindung und -konstruktion, zum Teilen persönlicher Erfahrungen und Meinungen, zur Pflege und zum Ausbau ihrer Kontakte, zur Unterhaltung sowie zur Informationsgewinnung. Da die einzelnen Kanäle unterschiedlich genutzt werden, ist es wichtig, ihre jeweiligen Spezifika und Mechanismen zu kennen, zu verstehen und entsprechend für sich zu gebrauchen. Hier setzte der Workshop an.

Zusammenarbeit im Workshop (von links): Anna-Maria Ebermann (Ostfalia) und Josef Thomas (VDI Braunschweig)

Für die Zusammenstellung eines künftigen Online-Redaktionsteams und die Gestaltung der Online-Präsenz sind einige spannende Ideen zusammengekommen. Vorstellbar wäre es beispielsweise, Social Media Manager aus dem Projektumfeld mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf den Ingenieurberuf einzusetzen, wie Vertreter der VDI Bezirksvereine oder Lehrende und Studierende der Ostfalia. Auf der Plattform „ingenieurregion.de“ könnten Nutzerinnen und Nutzer somit zur Klärung ihrer Anliegen zum Beispiel zwischen Live-Chats mit Erfahrenen oder Peers entscheiden. Über die Plattform „ingenieurregion.de“ soll ihnen darüber hinaus Raum gegeben werden, sich untereinander zu vernetzen. Zur Beantwortung gesammelter oder häufig gestellter Fragen könnte eine Reihe kurzer Erklärvideos produziert werden. Auch für die Ankündigung relevanter Veranstaltungen in der Metropolregion sind Videoformate denkbar. Die Veranstaltungen selbst könnten online in einem geschützten Bereich oder für alle zugänglich gestreamt werden.

In den kommenden Wochen wird über das weitere Vorgehen entschieden. Es bleibt also spannend!

Voll im Ingenieursfieber – Das Redaktionsteam von ingenieurregion.de im Interview

Wir berichten im VDI-Magazin „iQ-Journal“: Unser Team hat kreativen Zuwachs bekommen. Kathrin Weiß und Yannick Waselkowski unterstützen uns beim Aufbau von ingenieurregion.de. Die interaktive Plattform entsteht im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der VDI Bezirksvereine Hannover und Braunschweig sowie der Ostfalia Hochschule. Lernen Sie Kathrin und Yannick im Interview kennen und erfahren Sie, wie unsere Laborversion momentan aussieht!

Erklärt doch erst einmal eure Aufgabe im Projekt.

Yannick: Wir machen momentan alles für die Seite von Konzeption und Redaktion bis zu Front-End und Back-End – gemeinsam mit dir, Angelina, und in Abstimmung mit den Partnern des VDI.

Kathrin: Wir haben wirklich viele verschiedene Aufgaben. Aber das macht es gerade so spannend.

Wie hilft euch euer fachlicher Hintergrund bei der Projektarbeit?

Kathrin: Mein Studium ist sehr interdisziplinär – von Informatik über Elektrotechnik bis zu Kommunikations- und Medienwissenschaften. Das kann ich im Projekt sowohl technisch als auch inhaltlich anwenden: Ich kann Kommunikationskonzepte umsetzen, also wie man Nutzer bindet und ihre Aufmerksamkeit erregt, und auch Inhalte für die Plattform entwickeln.

Yannick: Das sieht bei mir ähnlich aus – ich habe vieles schon während meiner Ausbildung zum Medienkaufmann gelernt und auch mein Studium ist fächerübergreifend. Aus meinen zwei Semestern Informatik vorab habe ich viel technisches Know-how mitgenommen. Es macht wirklich viel Spaß, diese Wissensbereiche zusammenzubringen und die Plattform als Gesamtkonstrukt mitzugestalten.

Wie waren denn bisher eure Berührungspunkte mit dem VDI?

Kathrin: Für den Austausch im Projektteam nutzen wir sämtliche Kommunikationswege – Telefon, Mail oder auch persönlich. Das läuft alles sehr direkt und kollegial.

Yannick: Ja, ich finde, das kann man wirklich hervorheben. Nach gemeinsamen Terminen habe ich jedes Mal das Gefühl, dass wir richtig gut vorangekommen sind und die Themen konstruktiv und kreativ vorangetrieben haben.

Wie kann man sich die Laborversion der Plattform aktuell vorstellen? Was macht ihr da momentan?

Kathrin: Wir haben inzwischen ein solides Grundgerüst der Plattform erstellt; zum Design müssen wir uns noch final abstimmen. Ansonsten ist es jetzt unser erstes Ziel, die Seite mit Inhalten zu füllen.

Wer wird in euren Augen der klassische Nutzer von ingenieurregion.de sein?

Kathrin: Es gibt nicht den einen spezifischen Nutzer – wir wollen grundsätzlich alle potenziellen Studierenden ansprechen, die sich für einen Ingenieurberuf entscheiden könnten, aber auch Menschen, die schon in dem Bereich arbeiten. Diese können sich fächerübergreifend über aktuelle Themen informieren und austauschen.

Yannick: Ja, die Plattform ist für alle innerhalb der Metropolregion gedacht, die in irgendeiner Form behaftet sind mit dem Ingenieursfieber.

Interview: Angelina Capelle M.A., Projektkoordinatorin ingenieurregion.de, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

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Workshop mit dem VDI Braunschweig

Wie kann sich der VDI Braunschweiger Bezirksverein e.V. auf der entstehenden Plattform „ingenieurregion.de“ inhaltlich einbringen? Am 25. September 2019 haben sich zehn aktive ehrenamtliche Vereinsmitglieder dieser Frage in einem dreistündigen Workshop gewidmet. Das Ergebnis sind konkrete Ideen zu Formaten, die gemeinsam umgesetzt werden können.

Zunächst präsentierten Angelina Capelle (Projektkoordinatorin, Ostfalia) und Kathrin Weiß (Projektmitarbeiterin, Ostfalia) den aktuellen Stand des Projekts sowie die Laborversion der Website, welche noch nicht öffentlich abrufbar ist. Außerdem zeigten sie ein Video von einem Schülerwettbewerb, welches in Zusammenarbeit mit dem VDI Hannover im Rahmen des Projekts bereits entstanden ist.

Erste Anregungen und Fragen zur Laborversion der Plattform konnten mit Unterstützung von Josef Thomas (Ressortverantwortlicher seitens VDI Braunschweig und aktives Mitglied im Projektteam) direkt besprochen werden.

Anschließend widmeten sich die Teilnehmenden drei Fragestellungen im Rahmen eines World Cafés. Vor allem ging es darum, wie bereits laufende Aktivitäten von den Arbeitskreisen des Vereins durch die Plattform „ingenieurregion.de“ unterstützt und erweitert werden können – beispielsweise durch eine multimediale Berichterstattung im Anschluss oder aber durch einen Livestream beziehungsweise -chat während der Veranstaltung. So würden neue Interessierte für Veranstaltungen gewonnen, die Reichweite der Themen erhöht und Neugier für den Ingenieurberuf in der Region geweckt. Mit großem Interesse bearbeiteten die VDI-Mitglieder die Fragen und hielten ihre Ideen auf Moderationskarten fest.

Die Teilnehmenden hoben in der abschließenden Feedbackrunde das Workshop-Format positiv hervor sowie die Einbindung der VDI-Mitglieder an dieser Stelle des Projekts. Nun haben sie eine klarere Vorstellung vom aktuellen Stand und den Möglichkeiten der Plattform „ingenieurregion.de“. Das Projektteam hat die erarbeiten Ideen ausgewertet und abgeleitet, welche Maßnahmen sich daraus bis zum Go Online der Plattform ergeben können.

Sozial ist nicht egal – Gesellschaftsverantwortung macht Arbeitgeber attraktiv

„Die Befragung zeigt, dass deutlich mehr als die Hälfte der Studierenden auf einen Teil ihres Gehalts verzichten würde, wenn ihre CSR-Erwartungen durch den Arbeitgeber erfüllt würden.“

Ein halbes Jahr lang hat Vivian Bochem unser Projekt ingenieurregion.de als wissenschaftliche Hilfskraft unterstützt. Währenddessen hat sie ihre Masterarbeit im Studiengang „Strategisches Management“ an der Ostfalia Hochschule verfasst – und ist zu spannenden Ergebnissen gekommen, die auch für unsere entstehende Internetplattform wichtige Erkenntnisse gebracht haben. Die Masterarbeit befasste sich mit dem Thema „Die Bedeutung der Übernahme sozialer Verantwortung für die Arbeitgeberattraktivität von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) – eine Untersuchung der Präferenzen ingenieurwissenschaftlicher Studierender“. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses standen Studierende aus ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen in den Regionen der VDI-Bezirksvereine Braunschweig und Hannover. Es wurde die Relevanz konkreter unternehmerischer Maßnahmen von Corporate Social Responsibility (CSR) entlang der Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales abgefragt – innerhalb der sechs Bereiche Personalmanagement, Unternehmensumfeld, Umweltschutz am Arbeitsplatz, Globaler Umweltschutz, Nachhaltige Wirtschaftsweise und Nachhaltige Beziehungen. Auch die Werte und Ziele im Leben der angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure spielten eine Rolle.

Was die Studierenden erwarten

Im Allgemeinen kann aus den Befragungsergebnissen geschlossen werden, dass unternehmensintern ausgerichtete CSR-Maßnahmen im Vergleich zu unternehmensextern ausgerichteten als deutlich wichtiger erachtet werden. Außerdem erwarten die Studierenden insbesondere Aktionen aus den Bereichen Nachhaltige Wirtschaftsweise und Personalmanagement. Sehr relevante Maßnahmen für die Zielgruppe sind: der Einsatz integrer Führungskräfte, Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Arbeitsplatzsicherheit, finanzielle Stabilität des Unternehmens, fachliche Weiterbildungsmöglichkeiten, transparente Unternehmenskultur und Kommunikation sowie Maßnahmen für eine gute Work-Life-Balance. Dagegen schneiden Maßnahmen zum Umweltschutz lediglich im Mittelfeld ab und der Maßnahmenbereich Unternehmensumfeld, der beispielsweise die regionale Förderung von sozialen Projekten und Sponsoring beinhaltet, belegt den letzten Platz.

Für Familie, Freunde und Freiheit

Die Befragung zeigt, dass deutlich mehr als die Hälfte der Studierenden auf einen Teil ihres Gehalts verzichten würde, wenn ihre CSR-Erwartungen durch den Arbeitgeber erfüllt würden. Im CSR-Bereich Personalmanagement gaben 89 Prozent der Studierenden an, zu einem Gehaltsverzicht bereit zu sein, was die Relevanz der sozialen Maßnahmen für Arbeitnehmer untermauert. Die wichtigsten Werte im Leben der Studierenden sind Familie, Freundschaft und Freiheit, wobei insbesondere der Wert Familie auch eine Korrelation mit den Erwartungen an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufweist. Daraus ergeben sich im Rahmen der Masterarbeit Handlungsempfehlungen für das Employer Branding von KMU. Bei Fragen zu den Ergebnissen können sich Interessierte gerne direkt an die Verfasserin wenden: v.bochem@ostfalia.de. Der aktuelle Stand des Projekts wurde von Josef Thomas, VDI Braunschweig, und Angelina Capelle, Ostfalia Hochschule, auf der diesjährigen Mitgliederversammlung präsentiert. Vielen Dank für den angeregten Austausch im Anschluss – wir freuen uns darauf, die Ideen gemeinsam in die Tat umzusetzen!

Ideenschmiede auf der Burg: Technischer Aufbau startet in Kürze

Daumen hoch! Das ist das Fazit unseres Team-Gesprächs auf Burg Warberg am 19. Oktober. Zwischen den vor mehr als 800 Jahren am Elmrand erbauten Mauern haben wir Pläne für die Zukunft unserer interaktiven Plattform ingenieurregion.de geschmiedet. Ihr technischer Aufbau wird bald beginnen – zunächst als nichtöffentliche Laborversion. Dann können auch Pilotformate gestartet werden, auf die wir uns bei unserem Treffen geeinigt haben und die nun weiter konzeptioniert werden. Diese Anwendungsfälle tragen maßgeblich dazu bei, die funktionalen Spezifikationen unserer vom Land Niedersachsen geförderten Plattform zu präzisieren.
Außerdem hat unser Team ein neues Mitglied gewonnen: Vivian Bochem, Studentin des Masterstudienganges „Strategisches Management“ an der Ostfalia. Im Projekt unterstützt sie uns als wissenschaftliche Hilfskraft noch bis Ende Februar, beispielsweise bei der Einbindung unserer Projektunterstützer. Die mehr als 20 Einrichtungen aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben im ersten Schritt unsere Fragebögen zu Interessen und Ideen bezüglich ingenieurregion.de beantwortet. Dann haben wir Gespräche geführt, um die Themen zu vertiefen. Die abschließende Auswertung ist zum Jahresanfang 2019 geplant.

Austausch mit MINT

Auch die Vernetzung ist nicht zu kurz gekommen: Anfang September war ich beim „Netzwerkabend für Frauen in Informatik und Technik“ in der IHK Braunschweig zu Gast, um mich mit den im MINT-Bereich arbeitenden Teilnehmerinnen über unser Projekt auszutauschen. Diese regelmäßig stattfindende Veranstaltung wurde von der TU Braunschweig ins Leben gerufen. Außerdem diente die historische Burg Warberg nach unserem Team-Gespräch als Ort der Vernetzung zwischen verschiedenen Verbundprojekten der Ostfalia. Im Rahmen eines Workshops lernten sich die Beteiligten näher kennen und entwickelten gemeinsame Perspektiven.

Text: Angelina Capelle M.A., Projektkoordinatorin ingenieurregion.de, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

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Wir sind gestartet! Vollzeitstelle koordiniert Projekt ingenieurregion.de

Den Förderbescheid für unser Projekt haben wir erhalten, der Kooperationsvertrag zwischen den drei Partnern Ostfalia, VDI Hannover und VDI Braunschweig ist fertig – und jetzt ist auch die Vollzeitstelle zur wissenschaftlichen Begleitung besetzt: Seit 1. Juli übernehme ich die Umsetzung und Koordination des Projekts ingenieurregion.de – Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung in der Metropolregion gemeinsam mit dem Team.
Das beinhaltet einen bunten Strauß an verschiedenen Aufgaben – beispielsweise unsere regelmäßigen Meetings zu organisieren, in denen wir die nächsten Schritte besprechen und zentrale Entscheidungen treffen. Und natürlich vor allem, diese Schritte in die Tat umzusetzen!

Während der dreijährigen Projektlaufzeit (April 2018 bis April 2021) bauen Ostfalia und die beiden Bezirksvereine die interaktive Plattform ingenieurregion.de für alle Akteure der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg auf. Wir entwickeln Formate zum transdisziplinären Austausch der Nutzer und setzen diese um – gemeinsam mit unseren Unterstützern aus verschiedensten Bereichen. So wollen wir für Technik begeistern, Menschen miteinander vernetzen, Nachwuchs gewinnen und Fachkräfte für die Region sichern.
In den letzten Ausgaben des iQ-Journals haben wir immer wieder über ingenieurregion.de berichtet. Nun werde ich regelmäßig diese neue Rubrik im Mitgliedermagazin des VDI Braunschweig mit Neuigkeiten füllen. Aktuelle Informationen und Mitteilungen gibt es ab sofort auch unter www.ostfalia.de/ingenieurregion.de.

Text: Angelina Capelle M.A., Projektkoordinatorin ingenieurregion.de, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

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Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) fördert Gemeinschaftsprojekt „ingenieurregion.de“

Ostfalia Hochschule, VDI Braunschweig und Hannover bauen interaktive Plattform auf

In großer Runde überreichten die Landesbeauftragten Heike Fliess (ArL Leine-Weser) und Matthias Wunderling-Weilbier (ArL Braunschweig) den Förderbescheid für das Projekt „ingenieurregion.de – Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung in der Metropolregion“. Es war der offizielle Startschuss für das Gemeinschaftsprojekt der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften – Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel und der VDI-Bezirksvereine Braunschweig und  Hannover (Verein Deutscher Ingenieure). Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Budget von knapp 400.000 Euro, welches zur Hälfte aus Eigenanteilen der Partner besteht. Eine Vollzeitstelle sichert die wissenschaftliche Begleitung.

Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern sowie Fachkräfte für die Region zu gewinnen und langfristig zu binden. Vor allem zu den Ingenieurwissenschaften solle ein besserer Zugang geschaffen werden, erklärte Prof. Dr. Harald Bachem, Ostfalia Hochschule/Vorsitzender des VDI Braunschweig.

Die Plattform „ingenieurregion.de“ wird ihren Nutzern ermöglichen, online an Veranstaltungen der gesamten Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg teilzunehmen. Besonderer Vorteil: Die Nutzerinnen und Nutzer beteiligen sich interaktiv über elektronische sowie persönliche Kommunikation. „So können wir die Zielgruppen an unterschiedlichen Stellen abholen. Welche Formate sich dafür am besten eignen, werden wir zusammen mit den VDI Bezirksvereinen Braunschweig und Hannover sowie weiteren regionalen Partnern ermitteln und erproben“ , erläuterte Prof. Dr. Gert Bikker, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung  und Technologietransfer der Ostfalia Hochschule. Abwechslungsreich sind auch die geplanten prototypischen Formate, die von Schülerwettbewerben über Vorlesungen an Hochschulen bis hin zu Industrieworkshops in Unternehmen reichen. Außerdem soll die Plattform inhaltlich und technisch mit bereits vorhandenen Netzwerken verbunden werden.

Dieses Konzept überzeugte nicht nur die Metropolregion, deren Aufsichtsrat dem ArL die Förderung empfohlen hat, sondern auch über 20 regionale Projektunterstützer aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Sie bekundeten ihre Bereitschaft zur Kooperation bereits schriftlich und stehen gemeinsam mit den Projektpartnern in den Startlöchern. Transdisziplinäre Vernetzung ist das Stichwort, das alle vereint. Diese Vernetzung treiben Ostfalia und VDI Braunschweig schon seit drei Jahren gemeinsam unter dem Label „Braunschweig/Wolfsburg – Die Ingenieurregion“ voran. Der VDI in Hannover ist ebenfalls seit langem im Bereich technischer Nachwuchsförderung an der Schnittstelle Schule, Hochschule und Wirtschaft aktiv. Die Strahlkraft solcher Aktivitäten in die Metropolregion hinein könne durch die Plattform deutlich erhöht werden, betonte Dr. Uwe Groth, stellvertretender Vorsitzender des VDI Hannover.

Mit „ingenieurregion.de“ beginnt nun ein neues Kapitel auf dem Weg in die digitale Zukunft der Metropolregion. Die Projektpartner bedanken sich für die wertvolle finanzielle als auch ideelle Unterstützung und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Bescheidübergabe an die Ostfalia Hochschule (von links): Kai Florysiak (Geschäftsführer Metropolregion GmbH), Heike Fliess (Landesbeauftragte, ArL Leine-Weser), Prof. Dr. Gert Bikker (Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften), Prof. Dr. Harald Bachem (Ostfalia Hochschule und Vorsitzender VDI Braunschweig), Dr. Uwe Groth (VDI Hannover), Kai Hillebercht (Wissens- und Technologietransfer, Ostfalia Hochschule), Angelina Capelle (VDI Braunschweig/Ostfalia Hochschule), Matthias Wunderling-Weilbier (Landesbeauftragter, ArL Braunschweig), Dipl.-Ing. Josef Thomas (VDI Braunschweig).